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Verteidigungsminister Nyamaa Enkhbold

Hoher Besuch aus der Mongolei in Bischofswiesen

Bischofswiesen - Der Verteidigungsminister der Mongolei, Nyamaa Enkhbold, kam zu einem fünftägigen Staatsbesuch in die Bundesrepublik Deutschland.

Sein Weg führte ihn dabei am 20. September auch zum Gebirgsjägerbataillon 232 nach Bischofswiesen. Auf dem Programm standen die Vorstellung der Gebirgsjägerbrigade 23 "Bayern" sowie eine Vorführung Gebirgskampf im Steinbruch Wachterl.

Der Verteidigungsminister wurde bei seinem Besuch vom mongolischen Botschafter in Deutschland, Dr. Damba Ganbat, dem stellvertretenden Chef des Generalstabes der Streitkräfte der Mongolei, Generalmajor Jambaa Badambazar, sowie weiteren mongolischen Stabsoffizieren begleitet. "Ich habe die mongolischen Kameraden in meiner Zeit in Afghanistan kennen und schätzen gelernt", begrüßte Oberst Stefan Leonhard, der stellvertretende Kommandeur der Gebirgsjägerbrigade 23, die mongolische Delegation in der Jägerkaserne in Bischofswiesen. Oberst Leonhard stellte anschließend in seinem Vortrag die Verbände und selbständigen Einheiten der Gebirgsjägerbrigade 23 und deren Waffensysteme vor und erläuterte den Gästen das besondere Fähigkeitsprofil der Gebirgstruppe zum Kampf im schwierigen bis extremen Gelände und unter extremen Klima- und Wetterbedingungen.

Aufbau einer mongolischen Gebirgstruppe 

Der mongolische Verteidigungsminister hob nach dem Vortrag die Wichtigkeit der Beziehungen zwischen der Mongolei und Deutschland hervor. Diese sollten weiter vertieft werden. Seit 2009 stünden Soldaten beider Länder in Afghanistan gemeinsam im Einsatz. Die mongolischen Streitkräfte hätten mit dem Aufbau einer Gebirgstruppe begonnen. Minister Enkhbold betonte, dass er für diesen Aufbau gerne eine Unterstützung durch die Gebirgsjägerbrigade 23 wünschen würde. Es sei eine große Ehre, für eine mögliche Kooperation auserwählt zu werden, erwiderte Oberst Leonhard. Der deutsche Verteidigungsattaché für China und die Mongolei, Brigadegeneral Jürgen Karl Uchtmann, der den mongolischen Verteidigungsminister auf seiner Deutschlandreise begleitete, betonte, dass wichtig wäre zu definieren, welche Fähigkeiten gebraucht würden. Eine derartige Unterstützung würde einen entsprechenden Vorlauf benötigen. Brigadegeneral Uchtmann schlug vor, zunächst ein Erkundungsteam der Gebirgsjägerbrigade 23 in die Mongolei zu entsenden.

"Long live Bavaria" 

Nach einem gemeinsamen Mittagessen demonstrierten Soldaten des Hochzuges sowie der 3. Kompanie des Gebirgsjägerbataillons 232 ihre Fähigkeiten zum Gebirgskampf im Steinbruch Wachterl in der Ramsau. Die "Struber Jager" wurden dabei durch Soldaten und Maultiere des Einsatz- und Ausbildungszentrums Tragtierwesen 230 aus Bad Reichenhall sowie Sanitätskräfte und einen Rettungshubschrauber der Bundeswehr unterstützt.

Nach der Vorführung zeigte sich der mongolische Verteidigungsminister begeistert und bedankte sich mit den Worten:

"Thank you, guys. Very well done. Long live Bavaria."

Minister Enkhbold ließ es sich anschließend nicht nehmen, eine kurze Runde in einem Überschneefahrzeug BV 206 Hägglund mitzufahren. Nach dem Austausch von Geschenken setzte die Delegation ihre Reise nach Berlin fort.

Pressemitteilung Gebirgsjägerbrigade 23

Rubriklistenbild: © Gebirgsjägerbrigade 23

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