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Tristramschlucht bleibt bis Frühjahr gesperrt

Nach Unwetter: Gemeinde Bischofswiesen plant Wiederherstellung des beliebten Fußgängerweges 

Wohl bis zum kommenden Frühjahr gesperrt: die Tristramschlucht, die parallel zur Bahnstrecke Bischofswiesen-Berchtesgaden verläuft. 
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Wohl bis zum kommenden Frühjahr gesperrt: die Tristramschlucht, die parallel zur Bahnstrecke Bischofswiesen-Berchtesgaden verläuft. 

Die Tristramschlucht, die parallel zur Bahnstrecke zwischen Bischofswiesen und Berchtesgaden verläuft, bleibt voraussichtlich bis zum Frühjahr für Spaziergänger und als fußläufige Ortsverbindung gesperrt. Wegen Steinschlaggefährdung, mehrerer Murenabgänge und anderweitiger Baustellen im Umfeld der Schienen konnten die Instandsetzungsmaßnahmen nicht parallel erfolgen, weiß Rupert Walch, Geschäftsleiter der Gemeinde Bischofswiesen.

Bischofswiesen - Im Wesentlichen handelt es sich bei den Baustellen um Maßnahmen der Gemeinde und der Deutschen Bahn. Diese seien nur zu einem geringen Umfang geplant gewesen, sagt Walch.

Tristamschlucht bei Bischofswiesen: Seit Unwetter viel Arbeit

Ein kleiner Teil der Arbeiten sei Gegenstand des Vergleichs zwischen Deutscher Bahn und der Gemeinde gewesen - wegen akuter Steinschlaggefährdung des Tristramschluchtweges, der als häufig genutzter Spazierweg gilt und als direkte Verbindung zwischen Bischofswiesen und Berchtesgaden. Die Bahn hatte in dem Bereich zudem die Umstellung der Strecke auf ein elektronisches Stellwerk geplant und mittlerweile umgesetzt. 

Seit dem Unwetter von Mitte Juli gibt es noch deutlich mehr zu tun: So viel, dass die Arbeiten bis heute nicht abgeschlossen werden konnten. Denn im Bereich zwischen der Bachingerbrücke und dem Färberwinkl waren mehrere Muren abgegangen, Bäume auf den Wanderweg gestürzt. Die Gleisanlage - mittlerweile wieder repariert - und der gemeindliche Schmutzwasserkanal seien „erheblich beschädigt” worden, Gewässer und Verrohrungen hatten sich verlegt, so beschreibt Rupert Walch die Situation von damals, die bis heute Nachwirkungen zeigt. Der Wanderweg wurde stellenweise komplett zerstört. Sowohl die Infrastruktur der Deutschen Bahn als auch die der Gemeinde wurden beeinträchtigt, stellenweise vollständig vernichtet.

Die Murenabgänge vom Juli sollen demnächst beseitigt werden. Der gesamte Weg ist auf mehreren Abschnitten mit Erd- und Baummaterial überschüttet.

Die Gemeinde und die Deutsche Bahn hatten die erforderlichen Maßnahmen damals gemeinsam priorisiert und in enger Absprache umgesetzt. „Aufgrund der beengten Verhältnisse in der Schlucht konnten die Arbeiten nur nacheinander und nicht parallel durchgeführt werden”, sagt Walch und begründet damit die lange Dauer der Instandsetzungsarbeiten.  

Elektronisches Stellwerk neu errichtet

Die Gemeinde hat den Schmutzwasserkanal bereits sanieren lassen. Die Bahn gab Felssicherungsarbeiten und Hangbefestigungen in Auftrag. Die unterspülten Bahnanlagen sind mittlerweile wieder instand gesetzt und werden seit kurzem wieder befahren. Das geplante elektronische Stellwerk ist zudem neu errichtet worden. 

Die Gemeinde erwartet allerdings noch einiges an Arbeit: Noch nicht ausgeführt sei die Wiederherstellung des Weges und die Räumung mehrerer Murbereiche. Dieser Aufgabe wolle man sich in naher Zukunft widmen. Inwieweit diese Maßnahmen aufgrund der Witterung zeitnah begonnen werden können, kann Rupert Walch nicht sagen: „Ich gehe davon aus, dass die Arbeiten im Winter nicht abgeschlossen werden können.” So lange bleibt die Tristramschlucht für Fußgänger auch weiterhin gesperrt

kp

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