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Aktionen in Berchtesgaden und Winkl

Stiftsland Berchtesgaden beteiligt sich am „Red Wednesday” am 24. November

Stiftskirche Bischofswiesen
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Die Stiftskirche wird am „Red Wednesday” rot angestrahlt. Das Stiftsland Berchtesgaden beteiligt sich an der Aktion von „Kirche in Note”.

Das Stiftsland Berchtesgaden wird sich am „Red Wednesday”, einer internationalen Aktion von „Kirche in Not”, beteiligen. Das bestätigte Verwaltungsleiter Michael Koller auf Nachfrage. Geplant ist am Mittwoch, 24. November, die Kirche im Bischofswieser Ortsteil Winkl sowie die Stiftskirche in Berchtesgaden mit großflächiger Beleuchtung in rotes Licht zu hüllen.

Bischofswiesen/Berchtesgaden – Um auf den Missstand verfolgter Christen aufmerksam zu machen, hat das pastorale Hilfswerk Kirche in Not im Jahr 2015 die Initiative „Red Wednesday“ ins Leben gerufen. Jedes Jahr Ende November erstrahlen Kirchen weltweit dann in rotem Licht. Ziel sei es, die „öffentliche Aufmerksamkeit auf das Schicksal verfolgter und benachteiligter Christen” zu lenken. Dazu werden rund um die Welt in vielen Metropolen bekannte Kirchen und öffentliche Bauwerke rot angestrahlt.

„Wir werden uns dieses Jahr auch daran beteiligen”, sagt Michael Koller. Der Bischofswieser Ortsteil Winkl biete sich dafür an, weil der Ort Heimat für viele Vertriebene war. Nach Kriegsende drängten Displaced Persons, Flüchtlinge und Heimatvertriebene in den Ort. Untergebracht wurden sie im Flüchtlingslager Winkl. Laut „Atlas zum Wiederaufbau” des Hauses der Bayerischen Geschichte (Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst) standen im Jahr 1951 knapp 3700 Einheimische rund 3000 Heimatvertriebenen gegenüber.

„In Winkl gibt es ein Mahnmal, das durch Spenden finanziert wurde”, weiß Koller. Geplant sei am 24. November eine Andacht, Beginn ist um 18.30 Uhr an der Winkler Kirche. Auch die Stiftskirche soll bereits am späten Nachmittag beleuchtet werden.

kp

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