Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

WC ade: Bischofswiesens Pinkel-Dilemma

Sieben Wochen öffentliche Toilette im Ortszentrum gesperrt - Lokalpolitiker machen Druck

Keine Chance auf den Klogang: Das öffentliche WC ist seit rund 50 Tagen gesperrt.
+
Keine Chance auf den Klogang: Das öffentliche WC ist seit rund 50 Tagen gesperrt.

Wenn die Blase drückt, schauen Bischofswieser Bürger derzeit in die Röhre - oder werden zu Wildpinklern: Seit sieben Wochen ist das einzige öffentliche WC, unweit vom Rathaus und direkt neben Schule und Kirche, nicht zugänglich.

Bischofswiesen - Das menschliche Grundbedürfnis der Blasenentleerung bringt zufriedenstellende Wirkung mit sich. Ganz und gar unzufrieden ist aber Sepp Stanggassinger. Der Lokalpolitiker kann nicht verstehen, dass das „einzige öffentliche WC” im Ortszentrum seit knapp zwei Monaten gesperrt ist. Keine Aussicht auf den nächsten Klogang. Stanggassinger hat deshalb den Druck gegenüber der Gemeindeverwaltung erhöht.

Dem Pinkel-Dilemma vorausgegangen war ein Feuerwehreinsatz: Eine Frau musste vor rund zwei Monaten aus der Toilette befreit werden, dabei ging bei ihrer Befreiung die Tür drauf - und mit ihr die Zuversicht der Kirchgänger, nach dem Gottesdienst schnell aufs Klo zu gehen.

Seitdem die Feuerwehr die Tür zum Klosett zerstörte, ist die WC-Anlage also gesperrt, Zettel weisen auf den Missstand hin. Von Woche zu Woche werde man vertröstet, ärgert sich Matthias Aschauer, Mitglied des Gemeinderats. Vor vier Wochen haben die Lokalpolitiker bereits mit Nachdruck auf die missliche Lage hingewiesen. Gebracht hat’s wenig. Die Gemeinde sagt: „Wir haben kurz nach dem Feuerwehreinsatz einen Handwerker beauftragt, das Schloss auszutauschen.” Das Warten dauert nun schon seit Ewigkeiten und eigentlich weiß keiner, worin das Problem liegt, dass es immer noch keine funktionierende Tür gibt. 

„Das WC ist Damen- und Behinderten-WC zugleich”, unterstreicht Sepp Stanggassinger. Das verkompliziert die Lage. Denn Männer tun sich beim Wildpinkeln leichter. „Das ist halt einfach kein Zustand”, schimpft Stanggassinger. Die Gemeindeverwaltung hat nun zugesagt, aufs Tempo zu drücken. Denn auch dort weiß man: Wenn die Blase drückt, muss es manchmal schnell gehen. 

kp

Kommentare