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Das planen Götschen und Jennerbahn

Sperren die Skigebiete im Berchtesgadener Land diese Saison auf?

Wintersportgebiet am Götschen
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Am Götschen wird derzeit hin und her überlegt. Aufsperren oder nicht aufsperren?

Sie dürfen nur ein Viertel der Skilifte und Gondeln besetzen und müssen zusätzlich 2G+ bei den Skifahrern kontrollieren. Die heimischen Skigebiete sind verunsichert. Sind die Corona-Beschränkungen der Anfang vom Ende der Wintersport-Saison im Berchtesgadener Land?

Bischofswiesen/Schönau am Königssee - „Wir wollen regionalen Wintersport ermöglichen“, stellt Katharina Walch von den Götschen Skilifte im Gespräch mit BGland24.de schnell klar. Vor allem im Hinblick auf die letzte Saison, in der lediglich ein Trainings- und Rennbetrieb am Götschen erlaubt war. Und auch das sei ein „zweischneidiges Schwert gewesen“, denn die Hauptzielgruppe der Götschen Skilifte sind insbesondere einheimische Familien mit Kindern, die „zu fairen Preisen Skifahren lernen und für ein paar Stunden in der Woche Skifahren können sollen“, so Walch weiter. Jetzt sei es wieder eine „ganz schwierige Situation“.

2G+ in Seilbahnen: Sperren die Skigebiete im Berchtesgadener Land auf?

Die Götschen Skilifte wollen aufsperren und der Region Wintersport bieten können. Wenn es das Wetter zulässt, sollen am 18. Dezember die Skilifte wieder laufen. Wenn irgendwie möglich werde man das auch mit 2G+ machen, also Geimpfte und Genesene, die ein zusätzliches Schnelltestergebnis haben, so Walch. Denn diese Regelung verlangt die Bayerische Staatsregierung seit kurzem für die Benutzung von Skiliften und Gondeln.

Service: PCR- und Antigen-Schnelltests: Diese Möglichkeiten gibt es im Berchtesgadener Land

Während etwa am Parkplatz am Königssee, also in der Nähe der Jennerbahn, eine Schnellteststation aufgebaut ist, haben die Götschen Skilifte derzeit keine Teststation am Lift geplant. Die Idee schwebe aber im Raum, erklärt Walch. Eins sei klar und dieser Meinung sei auch der Seilbahnverbund, so Walch: „Wenn wir bei uns Wintersport ermöglichen wollen, dann müssen die Teststationen wieder andere Öffnungszeiten haben. Da müssen alle an einem Strang ziehen.“ Schließlich würden die meisten Gäste vormittags zum Skifahren gehen. Doch wenn die Teststationen erst um neun Uhr aufsperren, werde sich für viele die Frage stellen, ob sich dann der Ausflug zum Skifahren noch lohnt, so Walch.

„Können drei Viertel der Leute wieder heimschicken“

Doch eine weitere Regelung der Regierung bringt die Götschen Skilifte womöglich an ihre Grenzen: Die Lifte dürfen nur zu 25 Prozent ausgelastet werden. „Das wird mit Sicherheit ein Problem. Die Leute wollen raus und wenn wir die Lifte nur zu 25 Prozent besetzen, können wir drei Viertel der Leute wieder heimschicken. Und die stehen dann bei uns am Parkplatz, wo wir sie abweisen müssen“, so Walch. Außerdem habe man dann lange Wartezeiten an den Liften. Deswegen sei man im Moment am hin und her überlegen: „Machen wir auf und gehen das Risiko ein, damit wir das Skifahren wieder ermöglichen oder nein, unter diesen Gegebenheiten lassen wir das nicht zu, weil es unrentabel ist.“

Das Ende vom Lied? Noch nicht geschrieben. „Wir überlegen uns jeden Tag, welche Lösung es gibt, was wir machen können und was wir auf uns nehmen können.“

Keine Saisonkarten am Götschen

Eins ist jedoch klar: bleibt die Regelung 2G+ mit einer Auslastung von 25 Prozent für die Lifte, dann ist es das Ende der Punktekarten und Saisonkarten am Götschen. „Beim Verkauf kann ich noch die Testpflicht kontrollieren, aber ich kann nicht eine tägliche Kontrolle durchführen. Das können wir auch personell gar nicht abdecken.“

Jennerbahn: „Wollen den Skibetrieb starten“

Bei der Jennerbahn heißt es von Lisa Fegg: „Wenn wir aufsperren dürfen, fangen wir mit der Beschneiung an und wollen auch den Skibetrieb starten.“ Man wolle auf alle Fälle aufsperren, doch wie das aussehen könne, stehe noch in den Sternen. Auch ob sich die Forderung des Verbundes, nach 2G statt 2G+, durchsetzen werde, wisse man noch nicht. „Da steht alles noch ziemlich offen. Das können wir selbst noch gar nicht festlegen.“

Die Jennerbahn arbeitet mit einer eigenen Schnellteststation, um die 2G+-Regelung im Skigebiet zu ermöglichen. An den Gondeln werde ein Schaffner stehen, und diese mit der vorgegebenen Belegung von 25 Prozent besetzen. „Bei 60 Gondeln ist das gut möglich“, so Fegg.

ce

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