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Gebirgsjägerbataillons 232 bilden sich weiter

Offizierweiterbildung in Frankreich

Struber Jager auf dem Gipfel des Hartmannsweilerkopf.
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Struber Jager auf dem Gipfel des Hartmannsweilerkopf.

Offiziere des Gebirgsjägerbataillons 232 bildeten sich zwei Tage mit Blick auf den 1. Weltkrieg im Gebirgskampf weiter. Man nutze hierzu das Gelände rund um den Hartmannsweilerkopf (Frankreich), auf welchem während des 1. Weltkrieges der Gebirgskampf entscheidend entwickelt und geprägt wurde.

Die Mitteilung im Wortlaut:

Bischofswiesen/Frankreich - Aus der Geschichte lernen – getreu diesem Motto bildeten sich die Offiziere des Standortes Bischofswiesen in der vergangenen Woche weiter. Gemeinsam verlegte man über das wehrgeschichtliche Museum Raststatt in den Raum Vogesen - Hartmannsweilerkopf. Ein geschichtsträchtiger Ort im 1. Weltkrieg. Der Militärhistoriker Karlheinz Deisenroth berichtete in seinem Eingangsvortrag von den Schlachten von 1914 bis 1916 zwischen Frankreich und Deutschland. Eindrucksvoll betrachtete man das noch sehr gut erhaltene Stellungssystem von deutscher und französischer Seite am Hartmannsweilerkopf. Die Front verlief hier teilweise nur 10 Meter voneinander getrennt.

„Ich finde das immer wieder beeindruckend und es stellt sich mir die Fragen, wie es für den einzelnen Soldaten gewesen sein mag, hier gekämpft haben zu müssen“, so Oberstleutnant Harald Fendrich stellvertretender Bataillonskommandeur. Auch gegenüber den jungen Offizieren des Verbandes machte er deutlich, ein Gelände wie das am Hartmannsweilerkopf, wenn auch nicht Hochalpin, muss immer als „militärischer Führer bei den Gebirgsjägern“ betrachtet werden. Wie würde jeder einzelne der Teilnehmer handeln? Was sind mögliche Angriffsachsen? Karlheinz Deisenroth beschäftigt sich bereits seit vielen Jahren mit der Thematik und hatte auf jede Frage eine ausführliche Antwort, die plastisch darstellte, wie die Kämpfe stattgefunden haben mussten. Auch beim Besuch der Gedenkstätte der gefallenen Soldaten wurde deutlich, wie verlustreich die Kämpfe waren. Die am Hartmannsweilerkopf neu genutzte Taktik des „Stoßtrupps“ hat bis zum heutigen Tag noch Gültigkeit und setzt Vergangenheit und Gegenwart deutlich in Bezug und zeigt auf, dass man auch im Jahr 2022 aus der Geschichte lernen kann und seine Lehren ziehen muss.

Pressemitteilung Major Sandra Muth

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