Neubau in der Jägerkaserne in Bischofswiesen

25 Millionen Euro für neue Schießanlage

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Soll neu gebaut werden: die Schießanlage der Bundeswehr in Bischofswiesen.

Bischofswiesen – Das Bundesministerium für Verteidigung plant den Lärmschutz an der loaklen Standortschießanlage zu verbessern. Die ursprüngliche Investitionssumme hat sich mittlerweile verdoppelt.

Geplant ist ein Neubau, dessen Volumen mittlerweile gewaltige Summen veranschlagt: Von einst 12 Millionen Euro rechnen die Planer inzwischen mit einer Investitionssumme von über 25 Millionen Euro. Auch die Schussanzahl soll von aktuell rund 2600 Schüssen auf dann knapp 30.000 erhöht werden – pro Tag.

Unweit des Böcklweihers liegt die Schießanlage der Jägerkaserne. Beinahe jeden Tag wird dort geschossen. Die Druckwelle der Kugeln ist auch noch weit entfernt zu hören. 

A ktuell dürfen am Tag nur 1.100 Schüsse am Gewehrstand sowie 1.500 Schüsse am MG- und Pistolenstand abgefeuert werden. Gefordert werden aber ingesamt knapp 30.000 Schüsse, rund elfmal so viele. 11.000 im Bereich der Stellungsflächen und 18.000 Schüsse im Zielbereich bis 50 Meter. 

Veraltete Anlage

Das ist aber erst nach dem Neubau des Schießplatz-Standortes möglich. Die Anlage ist veraltet, hieß es schon vor ein paar Monaten von einem Vertreter der Bundeswehr. 

Nach offiziellem zeitlichen Rahmen soll dieses Jahr mit dem Rückbau der Altanlage begonnen werden. Die Baufertigstellung ist für 2020/21 geplant. Ebenfalls rückgebaut werden soll die Altanlage auf dem oberhalb gelegenen Silberg.

Kilian Pfeiffer

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