Großeinsatz am Samstag

Zug rammt Auto in Bischofswiesen: Hubschrauber im Einsatz

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An der Unfallstelle waren die Feuerwehren Bischofswiesen und Berchtesgaden mit rund 50 Einsatzkräften, das Rote Kreuz mit sieben Einsatzkräften, die für die Bahnstrecke zuständige Bundespolizei, der Notfallmanager der Deutschen Bahn sowie Beamte der Polizei Berchtesgaden.

Bischofswiesen - Am frühen Samstagnachmittag, 28. September, kam es in der Gemeinde zu einen Verkehrsunfall zwischen einem Zug und einem Auto.

Update, 19.29 Uhr: Bilder und Bericht des BRK

Die Pressemitteilung im Wortlaut

Am frühen Samstagnachmittag, gegen 13.40 Uhr, ist eine einheimische Frau an einem unbeschrankten Bahnübergang im Bachingerweg mit ihrem Seat Ibiza von der Berchtesgadener Land Bahn erfasst und nach erster Einschätzung des Roten Kreuzes mittelschwer verletzt worden.

Die Frau fuhr den bisherigen Ermittlungen der Berchtesgadener Polizei zufolge den Bachingerweg entlang und überquerte den unbeschrankten Bahnübergang. Aus bislang noch nicht bekannten Gründen kam es dabei zum Zusammenstoß zwischen dem von Berchtesgaden in Richtung Freilassing fahrenden Zug und dem Kleinwagen. Der Seat wurde mehrere Meter vor dem Zug hergeschoben und blieb dann neben den Gleisen stehen.

Am Seat entstand ein wirtschaftlicher Totalschaden von mehreren Tausend Euro.

Die Leitstelle Traunstein schickte die Freiwilligen Feuerwehren Bischofswiesen und Berchtesgaden und das Berchtesgadener Rote Kreuz mit Rettungswagen, Notarzt und Einsatzleiter zum Unfallort. Die Retter versorgten die Frau und übergaben sie an die Besatzung des Traunsteiner Rettungshubschraubers „Christoph 14“, die sie anschließend zur Kreisklinik Bad Reichenhall flog.

Der Zugführer und die rund 60 Fahrgäste blieben unverletzt. Am Seat entstand ein wirtschaftlicher Totalschaden von mehreren Tausend Euro. Der Zug wurde ebenfalls beschädigt, blieb aber fahrbereit. Aus welchem Grund es zu dem Zusammenstoß gekommen war, muss die Polizei mit weiteren Ermittlungen noch klären. Der Zug konnte mit den Fahrgästen nach rund eineinhalb Stunden die Fahrt fortsetzen. 

An der Unfallstelle waren die Feuerwehren Bischofswiesen und Berchtesgaden mit rund 50 Einsatzkräften, das Rote Kreuz mit sieben Einsatzkräften, die für die Bahnstrecke zuständige Bundespolizei, der Notfallmanager der Deutschen Bahn sowie Beamte der Polizei Berchtesgaden.

Der Zugführer und die rund 60 Fahrgäste blieben unverletzt.

Ersthelfer hatten zunächst gemeldet, dass Rauch aus dem Seat aufsteigen würde. Noch auf der Anfahrt ließ die Feuerwehr die Bahnstrecke sperren, um auf den Gleisen gefahrlos arbeiten zu können. Der Feuerwehr gelang es schnell, die Fahrerin aus dem Pkw zu retten und dem Roten Kreuz zu übergeben. Die Feuerwehr stellte neben der Technischen Rettung den Brandschutz sicher und sicherte die Unfallstelle ab. Die Berchtesgadener Land Bahn forderte vorsichtshalber auch zwei Busse an, um die Fahrgäste alternativ weiterbefördern zu können; dafür bereitete die Feuerwehr die Evakuierung der Bahn mittels Rettungsplattform vor.

Nach der Notfallmanager der Bahn und die Bevollmächtigten des Bahnbetreibers vor Ort waren, konnte Entwarnung gegeben werden: Die Berchtesgadener Land Bahn war nach wie vor fahrbereit und konnte nach rund 90 Minuten weiter über Bad Reichenhall nach Freilassing fahren.

Pressemitteilung BRK Berchtesgaden

Erstmeldung: Pressemitteilung der Polizei

Die Pressemitteilung im Wortlaut

Eine Frau aus Bischofswiesen fuhr mit ihrem Auto den Bachingerweg entlang und überquerte hierbei den unbeschrankten Bahnübergang. Aus bislang noch nicht bekannten Gründen kam es hierbei zum Zusammenstoß zwischen dem von Berchtesgaden in Richtung Freilassing fahrenden Zug und dem Pkw

Das Auto wurde mehrere Meter vor dem Zug hergeschoben, eher er anschließend neben den Gleisen zum Stehen kam. Die Bischofswieserin wurde mit dem Rettungshubschrauber mit mittelschweren Verletzungen in ein Krankenhaus geflogen. Der Zugführer als auch die ca. 60 Fahrgäste blieben unverletzt. 

Am Pkw entstand ein wirtschaftlicher Totalschaden von mehreren tausend Euro. Der Zug wurde ebenfalls beschädigt, blieb aber fahrbereit. Aus welchen Grund es zu dem Zusammenstoß kam, bedarf noch der Abklärung. 

Hierzu dauern die Ermittlungen noch an. Der Zug konnte mit den Fahrgästen nach ca. 1,5 Stunden die Fahrt fortsetzten. 

An der Unfallstelle waren die Feuerwehren Bischofswiesen und Berchtesgaden mit ca. 50 Mann, das BRK, die Bundespolizei, der Notfallmanager der Deutschen Bahn sowie Beamte der Polizei Berchtesgaden vor Ort.

Pressemitteilung Polizeiinspektion

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