Anwohner an Wasserer- und Steingasse atmen auf

Endlich! Kreisverkehr in der Stanggaß ist fertig

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Nach gut zwei Wochen Vollsperrung fließt der Verkehr durch den neuen Kreisverkehr in Bischofswiesen/Stanggaß.
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Bischofswiesen - Großes Aufatmen bei den Anwohnern der Wasserer- und Steingasse in Bischofswiesen. Sie waren zwei Wochen die Leidtragenden der Vollsperrung zur Fertigstellung des Kreisverkehrs in der Stanggaß. Das hat jetzt ein Ende.

Seit Freitagmorgen (11. Oktober) fließt der Verkehr wieder über die B20 und die St2097 Richtung Ramsau und Berchtesgaden. Bereits im März hatten die Bauarbeiten an dem sensiblen Knotenpunkt in Bischofswiesen begonnen. "Hier fahren täglich zwischen 10.000 und 12.000 Autos allein auf der B20, die St2097 nutzen zwischen 7.000 und 8.000 Fahrzeuge", erklärte Martin Bambach, Abteilungsleiter im Staatlichen Bauamt Traunstein, damals bei einem Ortstermin.

Ein Großteil des Verkehrs schlängelte sich während der Vollsperre durch die Wasserer- und Steingasse in Bischofswiesen. "Die Anwohner dort waren eindeutig die Leidtragenden der Baustelle", bekräftigte auch Bischofswiesens Bürgermeister Thomas Weber gegenüber BGLand24.de. "Sie mussten zwei Wochen lang mit einer sehr hohen Verkehrsbelastung kämpfen. Für die Kinder war die Situation sehr gefährlich."

Unfallhäufungspunkt entschärft

Dennoch hätten die Anwohner trotz allem Ärger Verständnis für die Vollsperre gezeigt und immer wieder betont, es seien ja nur zwei Wochen. "Sie sind mit Tipps zu mir gekommen, wie wir eine bessere Verkehrsregelung erreichen können", freut sich der Bürgermeister. "Auch die Polizei hat uns sofort geholfen und nach Möglichkeit den Verkehr geregelt."

Ab jetzt ist das nicht mehr nötig. Dieser wird jetzt durch den neuen Kreisverkehr geregelt. Thomas Weber ist begeistert: "Ich bin heute morgen selbst durch den Kreisverkehr gefahren und habe mir auch vergangene Woche jeden Tag den Baufortschritt angeschaut." Es sei jetzt nicht nur ein Unfallhäufungspunkt entschärft sondern auch einige zusätzliche Baustellen behoben.

Neue Gehwege, zusätzliche Beleuchtung und die Erneuerung der Steinmauer sollen nach Abschluss der Bauarbeiten für ein "Stück Sicherheitsverbesserung" sorgen. Die Restarbeiten werden abseits der Straße durchgeführt. Der Verkehr ist dadurch nicht mehr beeinträchtigt.

cz

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