Hackl Schorsch, Generale und 542 Wettkämpfer

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Der Bischofswiesener Georg Hackl

Bischofswiesen - Am Montag eröffnete Brigadegeneral Johann Langenegger im Skizentrum Götschen bei Bischofswiesen die Internationalen Divisionsskimeisterschaften in feierlicher Atmosphäre.

Vor rund 650 angetretenen Soldaten und umrahmt vom Gebirgsmusikkorps aus Garmisch-Patenkirchen begrüßte der General, derzeit Führer der 10. Panzerdivision in Sigmaringen, die Wettkämpfer der Bundeswehr, ziviler Dienststellen und von zwölf ausländischen Mannschaften.

Der letzte Anstieg hatte es in sich und forderte den Wettkämpfern das Letzte ab.

„Im Besonderen freue ich mich, auch die letzten Soldaten der Division wieder in der Heimat begrüßen zu können, die eben erst aus dem Auslandseinsatz im Kosovo und Afghanistan zurückgekehrt sind“. Schon im Vorfeld zollte Langenegger den Einsatzrückkehrern seine Anerkennung, da sie nur einen minimalen Zeitraum zur Vorbereitung auf die Wettkämpfe hatten.

Schirmherr "Hackl Schorsch"

Sichtbar erfreut war der in Bad Reichenhall wohnhafte General, den angetretenen Soldaten den Schirmherren der Veranstaltung ankündigen zu dürfen: „Er ist Bischofswiesener, er ist ein Aushängeschild für die Region und er ist Soldat. Der Hackl Schorsch ist einer von uns“.

Stabsfeldwebel Georg Hackl, mehrfacher Weltmeister und Olympiasieger, trat ans Rednerpult und erklärte, dass es ihn mit Stolz erfülle, in diese Meisterschaft eingebunden worden zu sein. Mit einem „Horrido“ wünschte der Sportsoldat den Teilnehmern viel Erfolg.

225 Starter spurteten bei einem der beiden Starts motiviert los.

Als sich dann im Startbereich die 225 Wettkämpfer des ersten Durchgangs sammelten, bot sich ein beeindruckendes Bild: Im Schneetarnanzug und mit militärischem Gepäck stellten sie sich zum Start auf und stürmten gleichzeitig los, als das Startsignal ertönte. Schon nach wenigen hundert Metern hatte sich das Feld aber etwas in die Länge gezogen. 300 Höhenmeter mussten im Aufstieg erklommen und anschließend rasant abgefahren werden. In der Wechselzone zog man dann die Steigfelle für den letzten, besonders steilen Anstieg zum Ziel wieder auf.

Bereits nach zwanzig Minuten schoss der Stabsgefreite Josef Rottmoser, Soldat im Gebirgsjägerbataillon 231 aus Bad Reichenhall und amtierender Weltmeister im Skibergsteigen, mit großem Abstand vor seinen Verfolgern in die Wechselzone und machte sich an den Endspurt. Wie nicht anders erwartet, gewann er den Wettkampf mit einer beachtlichen Zeit von 22:05,4. Auf dem zweiten Platz in der Klasse der aktiven Soldaten landete der Oberstabsgefreite Thomas Trainer, gefolgt vom Gefreiten Josef Huber. Alle drei sind Leistungssportler, stammen aus dem Gebirgsjägerbataillon 231 aus Bad Reichenhall und ließen anderen teilnehmenden Verbänden und Einrichtungen und ihren Wettkämpfern keine Chance.

Pressemitteilung Gebirgsjägerbrigade 23

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