Pressemitteilung Staatliches Bauamt Traunstein

Holzfällarbeiten an der Aschauerweiherstraße

Ein Warnschild „Baumarbeiten“.
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Sofern die Witterung mitspielt, finden die Arbeiten voraussichtlich in der letzten Februarwoche unter Aufrechterhaltung des Verkehrs statt. (Symbolbild)

Bischofswiesen - Ende Februar werden entlang der Aschauerweiherstraße Holzfällarbeiten durchgeführt.

Der Forstbetrieb Berchtesgaden wird in Vorbereitung der Bauarbeiten zum Ausbau der Staatsstraße zwischen dem Ortsausgang von Bischofswiesen und dem Aschauerweiher für das Staatliche Bauamt in Traunstein die Fällungen durchführen. Sofern die Witterung mitspielt, finden die Arbeiten voraussichtlich in der letzten Februarwoche unter Aufrechterhaltung des Verkehrs statt. Gegebenenfalls werden kurzzeitige Sperrungen erforderlich werden, die zu Wartezeiten führen können, eine Umleitung wird nicht ausgeschildert. Die Absicherung übernimmt der Forstbetrieb in Abstimmung mit der Straßenmeisterei aus Bischofswiesen.


Bereits im Juni 2018 hatte das Staatliche Bauamt Traunstein den bevorstehenden Ausbau am Aschauerweiher im Gemeinderat Bischofswiesen vorgestellt und sogar einen möglichen Baubeginn im Herbst 2019 in Aussicht gestellt. „Obwohl die Notwendigkeit des Ausbaus der Straße vor allem mit dem zusätzlichen Geh- und Radweg außer Frage steht, erfordern mittlerweile Abstimmungen mit den zuständigen Behörden für den Naturschutz, Landwirtschaft und Forsten sowie Wasserwirtschaft große Sorgfalt und entsprechend Zeit“, so Martin Bambach als zuständiger Abteilungsleiter für das Projekt. Nachdem sich jetzt alle planungsrechtlichen Schritte und die Abstimmungen mit den Fachbehörden auf der Zielgerade befinden, soll es im kommenden Herbst losgehen. Die Holzfällarbeiten Ende Februar kündigen somit den Beginn der Ausbaumaßnahme ab Herbst dieses Jahres an.

Im Gemeinderat begrüßte man seinerzeit das Projekt des Freistaats Bayern, gab aber auch zu bedenken, dass die Eingriffe in Natur und Landschaft auf das absolut Notwendigste beschränkt bleiben müssen. Gerade die Bäume am rechten Fahrbahnrand in Richtung Berchtesgaden und im Bereich der Tratte an der Einmündung zum Rostwald haben für das Landschaftsbild aber auch naturschutzfachlich eine herausragende Bedeutung. Genauso sorgfältig sollte der Schutz der vorhandenen Amphibienpopulation unmittelbar in der Nähe des Naturbades wahrgenommen und langfristig gesichert werden. Mit der jetzt abgestimmten Planung hat das Staatliche Bauamt all diesen Forderungen Rechnung getragen. Bis auf einen können alle kartierten Biotopbäume erhalten werden und sind nicht Bestandteil der Holzfällungen Ende Februar.


Noch vorm Sommer soll das Projekt und die mit den Bauarbeiten verbundenen Einschränkungen auf der Aschauerweiherstraße erneut im Gemeinderat von Bischofswiesen vorgestellt werden. Es ist ein abschnittsweiser Bauablauf voraussichtlich für die Dauer von mehr als einem Jahr vorgesehen. Während die Zufahrt zum Naturbad am Aschauerweiher während der gesamten Bauzeit zumindest von einer Seite möglich bleiben soll, wird die Durchfahrt von Bischofswiesen nach Berchtesgaden jedoch komplett gesperrt bleiben und nur während der Winterpause möglich sein.

Pressemitteilung Staatliches Bauamt Traunstein

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