Widerstand in der Nachbarschaft

Genehmigungsverfahren bremsen Bundeswehr-Projekt in der Strub ein

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25 Millionen Euro will die Bundeswehr in die Hand nehmen und in die Schießanlage der Bundeswehr in Bischofswiesen stecken.

Bischofswiesen – Der Abbruch der Standortschießanlage der Bundeswehr verzögert sich. Das sagte ein Pressesprecher auf Nachfrage. Das Bundesministerium für Verteidigung plant den Lärmschutz an der im Jahr 1938 errichteten Anlage in Bischofswiesen zu verbessern. Derzeit läuft ein Genehmigungsverfahren zum Emmissionsschutz. Ursprünglich sollten die Bauarbeiten im März beginnen.

25 Millionen Euro möchte das Bundesministerium für Verteidigung in die neue Anlage investieren. Ursprünglich war man von 12 Millionen Euro ausgegangen. Auch die Schussanzahl soll von aktuell rund 2600 Schüssen auf dann knapp 30000 erhöht werden – pro Tag. Das sind zwölfmal so viel. 

In der Nachbarschaft rund um die Schießanlage gibt es Widerstand. Die Bundeswehr möchte sich zu dem Fall nicht äußern. „Wir überprüfen derzeit alles“, heißt es. Nach offiziellem zeitlichen Rahmen soll noch dieses Jahr mit dem Rückbau der Altanlage begonnen werden. Allerdings ist wahrscheinlich, dass der zeitliche Rahmen nicht eingehalten werden kann. Die Baufertigstellung ist noch immer für 2020/21 geplant. Ebenfalls rückgebaut werden soll die Altanlage auf dem oberhalb gelegenen Silberg.

Kilian Pfeiffer

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