Eine Woche lang in der Bischofswiesener Natur leben

Gebirgsjäger laden zum Truppenbesuch auf die Reiteralpe

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Im "Kommandokraul“ überwindet ein Teilnehmer den einfachen Seilsteg.

Bischofswiesen - Zu einem einwöchigen Truppenbesuch lud das Gebirgsjägerbataillon 232 aus Bischofswiesen Anfang September rund 40 Schülerinnen und Schüler aus dem gesamten Bundesgebiet ein, um ihnen den Dienst in den Streitkräften näher zu bringen.

Die Karrierecenter aus Traunstein und München hatten zu den "Kennenlerntagen" auf dem Gebirgsübungsplatz Reiteralpe den Hochgebirgsjägerzug engagiert, um den Teilnehmern zu verdeutlichen, was es heißt, Gebirgsjäger zu sein.

Schüler bauen ihr Quartier für die Nacht

Nachdem die Jugendlichen nach einem fordernden Bergmarsch die Hütten am Lenzenkaser erreicht hatten, wiesen die Spezialisten des Hochgebirgsjägerzuges ihre Gäste in die alpine Ausrüstung ein. Um sich auf die Nacht inmitten der Bergkulisse vorzubereiten, zeigten die Soldaten, wie die Hochgebirgszelte aufgebaut werden. Danach bauten die Gäste selbst ihr Quartier auf. Am Abend sorgten die Feldköche mit frisch gekochten Speisen für das leibliche Wohl.

Spannende Ausbildung begeistert Jugendliche

Während der gesamten Woche standen verschiedene erlebnisreiche Ausbildungen auf dem Programm. So lernten die Teilnehmer wichtige Grundlagen in Erster Hilfe am Berg kennen und erhielten eine fundierte alpine Ausbildung durch die Heeresbergführer: Unter anderem seilten sich die Jugendlichen in die Tiefe ab, überwanden eine Schlucht auf einem Seilsteg und kletterten an einer Felswand empor. Stets leiteten die Spezialisten des Hochgebirgsjägerzugs dabei ihre Schützlinge an und gaben ihnen wichtige Hilfestellungen. 

Bei der Vorführung "Hören und Sehen bei Nacht“ zeigten die Gebirgssoldaten, wie man sich bei Dunkelheit unauffällig verhält, um nicht durch den Gegner aufgeklärt zu werden. In einer weiteren Vorführung "Werfen einer schwachen Sicherung bei Nacht", zeigte der Hochgebirgszug eindrucksvoll seine Befähigung zum Kampf bei eingeschränkter Sicht in schwierigem bis extremen Gelände.

Durchweg zufriedene Gesichter

Bei der abwechslungsreichen Ausbildung waren alle Jugendlichen hoch motiviert und mit Freude bei der Sache. Wenn doch einmal jemand Probleme mit der Höhe bekam, ermutigten die erfahrenen Gebirgssoldaten die jungen Besucher mit wertvollen Tipps und Tricks. Beim Abstieg vom Hochplateau der Reiteralpe konnten die Ausbilder in durchweg zufriedene Gesichter blicken. Für die Verantwortlichen steht fest: Für alle war der Truppenbesuch eine wertvolle Erfahrung und ein wichtiger Schritt bei der Entscheidung zur weiteren beruflichen Zukunft.

Pressemitteilung: Gebirgsjägerbrigade 23

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