Abwechslungsreiches und zugleich forderndes Programm der 12 Preisausschreiben-Gewinner bei den "Struber Jager"

„Kann ich gleich hier bleiben?“

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Beweisfoto. Alle zwölf Teilnehmer schafften den Aufstieg mit Schneeschuhen auf den 1758 Meter hohen Wartsteinkopf.

Bischofswiesen - Nachdem sie beim Preisausschreiben des Magazins BE-Strong „5-Tage bei den Gebirgsjägern mit Skitour“ gewonnen hatten, lösten zwölf junge Frauen und Männer im Alter zwischen 15 und 18 Jahren nun ihren Gewinn ein.

Nach ihrer Ankunft am Montag begrüßte der stellvertretende Bataillonskommandeur, Major Kauven, die Gäste und wies sie in den Ablauf der Woche ein. Im Anschluss empfingen sie ihre persönliche Ausrüstung für die nächsten Tage, darunter die Skitouren- und die Überlebensausstattung, um so für das Leben im Gebirge gerüstet zu sein.

Skiausbildung am Rossfeld

Am nächsten Tag verlegte die Gruppe zur Skiausbildung am Rossfeld. Die erfahrenen Gebirgsjägerfeldwebel, Hauptfeldwebel Schumann und Hauptfeldwebel Warmbold, brachten den Teilnehmern, die überwiegend das erste Mal auf Ski standen, erfolgreich das unfallfreie Fahren im gespurten Gelände und das Schleppliftfahren bei. Abends ließen die Gewinner des Preisausschreibens und ihre Betreuer beim gemeinschaftlichen Kegeln den Tag ausklingen.

Die heiß ersehnte Skitour traten die Teilnehmer am Mittwoch an und verlegten mit der Seilbahn auf die Reiteralpe. Oben angekommen, ging es mit dem Überschneefahrzeug Hägglund weiter zur Berghütte Lenzenkaser III, von wo aus die Gruppe auf Ski weiter zur Ausbildung der 5. Kompanie des Gebirgsjägerbataillons 232 marschierte.

Bei der gerade stattfindenden Ausbildung erlebten die Teilnehmer hautnah den Ablauf einer Lawinenverschüttetensuche (LVS) und den Transport von Verwundeten. Zudem wurden sie in die Handhabung des LVS-Gerätes eingewiesen. Abends bezogen die Jugendlichen die bereits vorbereiteten Iglus und richteten ihre Schlafplätze ein. Bevor sie ihren wohlverdienten Schlaf bekamen, genossen sie zusammen mit den Soldaten die Atmosphäre am Lagerfeuer.

Ein Eis als Belohnung

Bei hervorragendem Wetter begab sich die Gruppe am Donnerstag auf eine Schneeschuhwanderung zum 1758 Meter hohen Wartsteinkopf, wo sich ihnen ein atemberaubender Blick über die umliegenden Berge bot. Als Belohnung für ihr Durchhaltevermögen bekamen die Jugendlichen noch ein Eis spendiert. Am späten Nachmittag besuchten sie die militärhistorische Sammlung der „Struber Jager“.

Abgerundet wurde das abwechslungsreiche Programm am Freitag durch eine Gesprächsrunde mit Leutnant Hanisch, selbst ehemaliger Gebirgsjägeroffizier und nun Karriereberater. Hier erhielten die Jugendlichen weitere Informationen über den Auftrag der Bundeswehr, die verschiedenen Laufbahnen und Verpflichtungsmöglichkeiten.

Fünf Tage bei den Gebirgsjägern

An den Reaktionen der Teilnehmer zeigt sich: Auch dieses Jahr war das Projekt „5-Tage bei den Gebirgsjägern mit Skitour“ wieder ein voller Erfolg. „Jetzt hab ich zu Hause was zu erzählen“ oder „kann ich gleich hier bleiben?“ waren nur einige von vielen Lobbekundungen.

Auch Richard, 17 Jahre, aus Mecklenburg-Vorpommern zeigt sich begeistert: „Es war alles gut geplant und wir haben alle einen guten Eindruck vom Aufgabenfeld der Gebirgsjäger bekommen. Der Höhepunkt war für mich, das Skifahren zu lernen“. Aufgrund der Erlebnisse der Woche kommt für ihn – anders als vorher – eine spätere Verpflichtung bei den Gebirgsjägern in Betracht.

Pressemitteilung Hauptfeldwebel Krummel / Gebirgsjägerbrigade 23

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