Neues aus dem Gemeinderat

Gemeinde Bischofswiesen arbeitet an Feuerwehrbedarfsplan

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Feuerwehr Berchtesgadener Land
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Bischofswiesen - Für den Fall der Fälle sollte eine Feuerwehr stets einsatzbereit und mit allem Notwendigen ausgerüstet sein. Der Gemeinderat Bischofswiesen arbeitet derzeit an einem Feuerwehrbedarfsplan:

Bereits am 28.04.2015 hat der Gemeinderat Bischofswiesen beschlossen, einen Feuerwehrbedarfsplan für die Gemeinde Bischofswiesen zu erstellen. Zur Erarbeitung des Plans wurde dazu eine Projektgruppe ins Leben gerufen. In der Projektgruppe sind der 1. Bürgermeister Thomas Weber, Gemeinderat Simon Schwaiger, Gemeinderat Michael Sturm, Kommandant Georg Graßl, Stellv. Kommandant Martin Irlinger sowie Verwaltungsbeamter Josef Walch. Auch eine fachliche Beratung wurde mit dazu geholt, die Firma LUELF & RINKE Sicherheitsberatung GmbH.

Um den Gemeinderat über den aktuellen Sachstand auf dem Laufenden zu halten, wurde nun der aktuelle Entwurf des Feuerwehrbedarfsplans von Herrn Kroha (Firma LUELF & RIN- KE Sicherheitsberatung GmbH) dem Gemeinderat präsentiert

So ist der aktuelle Sachstand

Bereits am 13.07.2017 fand im Landratsamt Berchtesgadener Land ein Gespräch mit dem Fachberater der Regierung von Oberbayern und dem Kreisbrandrat statt. Dabei wurde der Gemeinde unter anderem empfohlen, vom Landratsamt weitere Informationen bezüglich eventuell drehleiterpflichtiger Objekte einzuholen

Die Gemeindeverwaltung hat daraufhin ein entsprechendes Schreiben an das Landratsamt verfasst. Erst nachdem dieses Schreiben vom Landratsamt bearbeitet worden ist, kann der Bedarfsplan fertig gestellt werden. 

Die nächsten Schritte

  • Die Ersatzbeschaffung eines HLF 20 als Ersatz des 24 Jahre alten LF 16/12 ist zwingend erforderlich. Im Vorgriff auf den noch zu beschließenden Bedarfsplan und den künftigen Haushaltsplan wird die Feuerwehr mit den Planungen für die Ersatzbeschaffung des LF 16/12 beginnen, damit das Fahrzeug in 2018 ausgeschrieben werden kann. Die Verwal- tung wird entsprechende Zuschussanträge stellen.
  • Aufgrund des Fahrzeugkonzepts des Feuerwehrbedarfsplans benötigt die Gemeinde ein zusätzliches Fahrzeug. Aus diesem Grund wird die Verwaltung Zuschussanträge für den zusätzlich erforderlichen Stellplatz stellen und mit den erforderlichen Planungen beginnen.
  • Wenn die abschließende Antwort des Landratsamts bezüglich der baurechtlichen Über- prüfung von Gebäuden vorliegt, wird der Feuerwehrbedarfsplan fertig gestellt und dem Gemeinderat zur Beschlussfassung vorgelegt.

Auf eine gute Zusammenarbeit

Außerdem informierte Gemeinderat Simon Schwaiger, dass er und Michael Sturm als Vertreter des Gemeinderats die Erstellung des Feuerwehrbedarfsplanes begleitet haben und bezeichnete Firma LUELF & RINKE als sehr kompetent. Ebenfalls bedankte sich bei der Verwaltung und der Feuerwehr für die Mithilfe.

Abschließend betonte Gemeinderat Michael Sturm betont, dass das wichtigste Kapital der Feuerwehr das gute und gut ausgebildete Rettungspersonal sei. "Für dieses Personal müsse alles Erforderliche zur Verfügung gestellt werden. Eine Drehleiter sei aus den bisherigen Ergebnissen des Feuerwehrbedarfsplanes nicht erforderlich".

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