Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Energienetz Winkl kommt

Wärme und Strom für Anwohner durch Heizkraftwerk an der B20: Wann ist es soweit?

Im Bischofswieser Ortsteil Wink soll ein neues Heizkraftwerk Strom und Wärme für die Bewohner erzeugen - aus Bioerdgas.
+
Im Bischofswieser Ortsteil Wink soll ein neues Heizkraftwerk Strom und Wärme für die Bewohner erzeugen – aus Bioerdgas.

Bischofswiesen soll ein lokales Heizkraftwerk erhalten. Das nachhaltige Energienetz ist für die Siedlung im Ortsteil Winkl geplant und soll an der Bundesstraße 20 entstehen. An dem Projekt ist auch das Wohnbauwerk Berchtesgadener Land beteiligt. 

Bischofswiesen – Der Startschuss für das Energienetz Winkl-Siedlung ist gefallen. Im Rahmen einer Quartierslösung ist ein Nahwärmenetz mit insgesamt vier Blockeizkraftwerken sowie ein Spitzenlastkessel geplant. Die Blockheizkraftwerke sollen mit Bioerdgas betrieben werden, das von der BayernwerkNatur, einem Tochterunternehmen der Bayernwerk AG, aus eigenen Bioerdgasanlagen bezogen wird. 

Die lokale Energiezentrale soll südlich der Winkl-Siedlung an der Bundesstraße 20 gebaut werden. Mit der angestrebten Lösung sollen rund 1000 Tonnen CO₂ eingespart werden können. Laut Gemeinde entspricht das dem CO₂-Ausstoß von rund zehn Millionen Kilometern gefahrener Strecke mit einem Pkw. Geplant sind auch Photovoltaikanlagen auf Dächern, um günstiger an Strom zu gelangen. Langfristig beabsichtigen die Betreiber die Installation eines Batteriespeichers. Zudem könnte eine Ladeinfrastruktur Wirklichkeit werden. Vorgesehen ist auch der Ausbau des Glasfasernetzes

Künftig soll es auch möglich sein, mit der Anlage auf Wasserstoff umzusteigen. In der Gemeinde Bischofswiesen hofft man auf ein gefördertes Pilotprojekt, das einen Umstieg auf Wasserstoff finanziell unterstützt.   

Langfristiges Ziel ist es, alle Bewohner des Bischofswieser Ortsteils Winkl mit Wärme und Strom zu versorgen. Werden noch ausstehende Gutachten und Genehmigungen rechtzeitig fertig, soll noch im Herbst mit dem Netzausbau begonnen werden. Laut Gemeindeinformation könnte die Wärmelieferung bereits im ersten Quartal des kommenden Jahres starten.

Kommentare