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„Wir brauchen mehr Wohnraum“

CSU Bischofswiesen sieht weiterhin Handlungsbedarf gegen die Wohnraumknappheit

Das Thema Wohnen ist aktuell in der Kommunalpolitik dominierend. Aus verschiedenen Gründen besteht in der Region eine große Knappheit an verfügbarem Wohnraum. Auch die CSU Bischofswiesen setzt sich intensiv mit der Thematik auseinander, zuletzt im Rahmen einer Vorstandssitzung. Für die CSU steht fest: Ohne kommunale Neubauprojekte wird sich die Lage nicht entspannen.

Die Mitteilung im Wortlaut:

Bischofswiesen - Wie schwer es gerade Einheimische bei der Wohnungssuche und beim Erwerb von Eigenheimen haben, weiß der stellvertretende Ortsvorsitzende Florian Hoffmann-Schiffer aus seinem Berufsalltag. „Auf dem freien Markt wird bei uns zurzeit kaum bezahlbarer Wohnraum angeboten. Gleichzeitig wird aber zu wenig gebaut.“ Hinzu kämen dann die enormen Preissteigerungen im Baubereich, die sich selbstverständlich auch auf die Endkaufpreise und Mieten auswirkten, so Hoffmann-Schiffer. „Und die Corona-Pandemie führt zu einem Zuzug aus den Städten, was die Nachfrage nochmals erhöht und somit auch das Preisniveau weiter in die Höhe treibt.“

Jeder in der Region kann derzeit spüren, wie angespannt der Markt ist. Dass Wohnraumknappheit besteht, ist aber auch objektiv und eindeutig durch Zahlen zu belegen. Die Warteliste für Wohnungen des Wohnbauwerks nimmt seit Jahren stark zu und liegt im Moment bei 520. Obwohl das Wohnbauwerk seine bestehenden Anlagen erneuert und verdichtet, um das Angebot zu vergrößern, kann dieser gewaltige Bedarf nicht gedeckt werden. CSU-Ortsvorsitzender Alexander Wimmer mahnt, auch die Zukunft im Blick zu behalten. Die Politik habe die Pflicht, gute Lebensverhältnisse sicherzustellen, dazu gehört auch Wohnen. „Die Sozialraumanalyse für Bischofswiesen zeigt: Die Lage wird sich eher noch verschärfen, wenn wir jetzt nicht gegensteuern. Das hat auch demografische Gründe. In den nächsten Jahren werden sehr viele Menschen das Rentenalter erreichen, dann wird es auch in Bischofswiesen zu einem verstärkten Zuzug von Fachkräften kommen.“

Diese Tatsache wird zunehmend auch zu einer Herausforderung für die lokalen Unternehmen, wie Bernd Moderegger, selbst Inhaber eines Produktionsbetriebs, sagt: „Unsere mittelständischen Betriebe haben große Probleme, überregional Mitarbeiter zu finden, da für diese oft gar keine Wohnungen zu finden sind. Viele Unternehmen sind aber dringend darauf angewiesen, neue Fachkräfte einzustellen – das gilt für alle Branchen.“ Die CSU ist sich einig, dass es politische Initiative benötigt, um die Situation zu verbessern. Zum einen müssen Maßnahmen der Innenraumverdichtung verstärkt ausgeschöpft werden, aber auch der flächeneffiziente Neubau von Wohngebäuden sei erforderlich. Der Fraktionssprecher im Bischofswieser Gemeinderat, Simon Schwaiger, stellt klar: „Wir brauchen mehr Wohnungen, das kann sich niemand schönrechnen. Wir werden uns deshalb auch als CSU-Fraktion weiterhin entschlossen für die Schaffung von Wohnraum einsetzen.“

Pressemitteilung CSU Bischofswiesen

Rubriklistenbild: © Paul Zinken/dpa

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