Datenerhebung soll Rentabilität prüfen

Bekommt Winkl ein Fernheizkraftwerk?

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Der Bischofswieser Ortsteil Winkl könnte in Zukunft von einem Fernwärmekraftwerk versorgt werden. Ein möglicher Standort ist der Steinbruch Greinswiesen.

Bischofswiesen – Ob Winkl in Zukunft ein eigenes Fernheizkraftwerk bekommt, ist zum jetzigen Zeitpunkt zwar nicht geklärt. Allerdings werden die Pläne immer konkreter, wenn es nach dem Geschäftsführer der Bioenergie Berchtesgadener Land GmbH, Arnold Fellinger, geht.

Ein solches könnte im Steinbruch Greinswiesen realisiert werden. Nicht nur der Panorama Park, sondern auch die gesamte Siedlung Winkl würden dann mit Fernwärme aus einem eigenen Heizkraftwerk versorgt werden.

Derzeit findet eine Analyse statt, ob das Interesse in Winkl und Umgebung groß genug ist, um ein Kraftwerk überhaupt realisieren zu können. Dazu wird ein Großteil der Privathaushalte befragt. Ein mögliches Kraftwerk würde mit Hackschnitzeln betrieben werden, die erbrachte Leistung soll bei rund vier Millionen Kilowattstunden pro Jahr liegen. Im Vergleich mit dem bereits bestehenden Biomasseheizkraftwerk in Schönau am Königssee ist das zwar nur rund ein Zwölftel (51 Millionen Kilowattstunden), allerdings würde dies reichen um den Bischofswieser Ortsteil mit Fernwärme zu versorgen. 

Wer das mögliche Kraftwerk betreiben könnte, ist bislang offen. In wenigen Wochen sollen alle Daten erhoben sein, dann kann geklärt werden, ob ein eigenes Fernwärmekraftwerk überhaupt wirtschaftlich wäre.

Kilian Pfeiffer

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