Bauarbeiten beginnen am Dienstag

B20-Ausbau am Eisenrichter Berg: Wirtschaft begrüßt Ampel-Lösung

Bischofswiesen - Am Dienstag wird erneut am Eisenrichter Berg gebaut. Bis Ende 2019 soll durchgehendes Stützbauwerk gebaut und die Straße samt Entwässerung erneuert werden. Die regionale Wirtschaft begrüßt die Ampel-Lösung:

UPDATE, 8.50 Uhr - Pressemeldung IHK:

Die Pressemeldung im Wortlaut:

Am 14. Mai starten wieder die Bauarbeiten zum Ausbau der B20 am Eisenrichter Berg. Die Wirtschaft im Berchtesgadener Land unterstützt dabei die Entscheidung des Staatlichen Bauamtes Traunstein, den Verkehr weiter über eine Ampelregelung zu steuern. „Mit dieser Lösung können die Betriebe im ganzen Raum Berchtesgaden und Bad Reichenhall gut leben, da es zu keinen zeitaufwändigen Umwegeverkehren kommt. Weder dem Handel noch der gewerblichen Wirtschaft und dem Tourismus wäre eine solche Situation zu vermitteln gewesen“, erklärt Irene Wagner, Vorsitzende des IHK- Regionalausschusses Berchtesgadener Land.

Auf Einladung der IHK kam es in den vergangenen Monaten zu mehreren Treffen zwischen betroffenen Unternehmen und Vertretern des Staatlichen Bauamtes, zuletzt Anfang Mai. „Bei Projekten dieser Größenordnung braucht es im Vorfeld einen Dialog zwischen Beteiligten und Betroffenen. Wir begrüßen deshalb die sehr konstruktiven Gesprächen mit dem Staatlichen Bauamt Traunstein und das Verständnis für die Belange der lokalen Unternehmerinnen und Unternehmer“, so Wagner. Die Unternehmerin aus Marktschellenberg betont die ausgewogene Position der Wirtschaft: „Wir brauchen beides: eine gute Erreichbarkeit der Betriebe und eine funktionierende Verkehrsinfrastruktur“.

Pressemeldung IHK für München und Oberbayern

Der Vorbericht:

Die Pressemeldung im Wortlaut:

Die Bundesstraße 20 ist die wichtigste Straßenverbindung in den Berchtesgadener Talkessel. Um die Leistungsfähigkeit und Verkehrssicherheit der Straße dauerhaft zu sichern, ist es erforderlich, die rund 500 Meter lange Ausbaulücke am Eisenrichter Berg in den nächsten Jahren schrittweise zu schließen.

Eine Reporterin von bgland24.de wird am Dienstag bei den Bauarbeiten vor Ort sein und im Nachhinein darüber berichten.

Nach der hangrutschbedingten Erneuerung eines ersten, rund 70 Meter langen Abschnittes 2018, folgt nun 2019 die Sanierung des unmittelbar nach Norden anschließenden Ausbaubereiches. Dieser wird in zwei aufeinanderfolgenden Teilabschnitten zu jeweils rund 100 Meter Länge bis Ende des Jahres saniert. Da sich in diesem Bereich die Setzungen an der talseitigen Straßenschulter während der Wintermonate nochmals vergrößert haben, duldet die Sanierung keinen weiteren Aufschub.

Das Bauvorhaben stellt daher 2019 eines der wichtigsten Straßenbauprojekte im Zuständigkeitsbereich des Staatlichen Bauamts Traunstein dar. 

Seit Dienstag (14. Mai) laufen nun die Bauarbeiten für diesen zweiten von voraussichtlich fünf Bauabschnitten der Gesamtmaßnahme. Auf einer Länge von 200 Metern sollen dabei bis Ende des Jahres ein durchgehendes Stützbauwerk gebaut und die Straße samt Entwässerung erneuert werden.

Den Bauauftrag in Höhe von etwa 3,5 Millionen Euro, der bereits auch den nächsten, für 2020 vorgesehenen Abschnitt beinhaltet, hat nach öffentlicher Ausschreibung die Firma Schmölzl aus Bayerisch Gmain erhalten. Ihre Aufgabe ist es jetzt, unter extrem beengten Platzverhältnissen und unter Zeitdruck etwa 3.000 Kubikmeter Boden auszuheben, 2.000 Tonnen Beton, 85 Tonnen Stahl einzubauen und 2.500 Quadratmeter Straße zu asphaltieren. Dazu kommt eine Vielzahl weiterer Bauarbeiten.

Damit der Verkehr trotzdem weitgehend ungehindert fließen kann, kommt das aus dem vergangenen Jahr bekannte und bewährte System mit einer bedarfsgesteuerten Ampelregelung zum Einsatz. Nach den Erfahrungen des ersten Bauabschnittes, können die Wartezeiten an der Ampel so verträglich gestaltet werden, dass keine wesentlich längeren Fahrtzeiten zu erwarten sind.

Gleichwohl bittet das Staatliche Bauamt Traunstein alle Verkehrsteilnehmer, mögliche Behinderungen einzuplanen und im beengten Baustellenbereich durch umsichtige Fahrweise Gefährdungen auszuschließen.

Pressemeldung Staatliches Bauamt Traunstein

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Rubriklistenbild: © Staatliches Bauamt Traunstein

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