FW: Probleme der Almbauern ernstnehmen

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Bischofswiesen - Die Landtagsabgeordneten der Freien Wähler Florian Streibl und Hubert Aiwanger, selbst ein gelernter Landwirt, haben sich mit Almbauern getroffen:

Der  Vorsitzende der Freien Wähler Bayern, Hubert Aiwanger, hat sich mit den Almbauern im Gasthaus „Brenner-Bräu“ in Bischofswiesen getroffen. Der gelernte Landwirt ist seit 2008 Landtagsabgeordneter und Fraktionschef der Freien Wähler in München. Er kennt die Anliegen der Almbauern am Alpenrand und hat Verständnis für deren Forderungen. Der Bezirksalmbauer Kaspar Stanggassinger verdeutlichte, dass der Freistaat Anreize dafür schaffen muss, dass junge Leute die Landwirtschaft fortführen und auch die Zukunft kleiner Betriebe gesichert ist. Die ab 2015 geplante „Raufutterfressprämie“ ist für ihn deshalb unverzichtbar.

Sowohl der Freie-Wähler-Chef Aiwanger, als auch der mit anwesende Landtagsabgeordnete Florian Streibl teilten diese Ansicht und betonten die Bedeutung der Molkerei Piding. Der Landtagskandidat der Freien Wähler, Michael Koller aus Berchtesgaden, und die Bezirkstagskandidatin, Brigitte Rudholzer aus Laufen, unterstrichen diese Meinung. Die Milch aus der Region brauche eine Molkerei in der Region.

Strittig ist die derzeitige Rechtsauslegung des Nationalparks, dass Almberechtigte ihr Almrecht nur dann verpachten könnten, wenn der Almpächter auch gleichzeitig der Stallpächter des berechtigten Anwesens ist. Für die Almbauern wäre es aber wegen der problematischen Landwirtschaftsverhältnisse äußerst wichtig, dass Almen auch unabhängig von der Hofverpachtung verpachtet werden können. Ziel muss es doch sein, die Almwirtschaft zu erhalten und zu fördern, so Stanggassinger. Einig waren sich alle Teilnehmer, dass eine gute Almwirtschaft in besonderer Weise zur Landschaftspflege beiträgt und somit auch die Grundlage für erfolgreichen Tourismus in unserer Region ist.

 Pressemitteilung Freie Wähler

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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