BGL-Sportler fahren zu Olympia

Berchtesgaden - Sie heißen Anja Huber, Michi Halilovic und Anke Karstens. Zwei Dinge haben sie auf jeden Fall gemeinsam: sie kommen alle aus dem Berchtesgadener Land und sie fahren zu Olympia.

Vor allem bei Skeletoni Anja Huber war es mehr als knapp. Noch vor einer Woche beim Skeleton-Weltcup am Königssee sagte sie im Bgland24-Interview: "Die Hoffnung stirbt zuletzt. Und nächste Woche entscheiden wir oder seh ma was rauskommen is und dann schau ma ob's klappt hat, oder nicht." Und es hat geklappt... über Umwege.

Anja Huber war nach ihrem Heimweltcup den Weg nach Übersee angetreten. Der Intercontiental-Cup in Calgary sollte die nötige Entscheidung für den dritten deutschen Startplatz bei Olympia bringen. Mit zwei Siegen am Wochenende unterstrich Huber ihr Recht, bei den Olympischen Spielen dabei zu sein.

Auch ein 17. Platz kann Michi Halilovic nicht bremsen. Er fährt zu Olympia.

Nicht so optimal lief es für Michi Halilovic vom WSV Königssee. Der Skeleton-Pilot kam beim Weltcup in St. Moritz nicht über einen 17. Platz hinaus. Trotzdem dürfen auch die Skeleton-Herren mit drei Startern zu Olympia und freuen sich darauf, in Vancouver die Konkurrenz aufzumischen.

Das hat auch Snowboarderin Anke Karstens vor. Ihr reichte ein 13. Platz beim Parallel-Riesenslalom in Nendaz in der Schweiz, um ihr Olympia-Ticket zu lösen. Bei den Snowboardern ist damit der Qualifikationsprozess abgeschlossen und Anke Karstens darf das Berchtesgadener Land in Vancouver vertreten.

Offiziell werden die drei Sportler aus dem Berchtesgadener Land am 22. Januar vom Deutschen Olympischen Sportbund nominiert. Und dann geht es auch schon los. Auf nach Kanada!

red-bgl24/cz

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