Bergwacht: Zwei Einsätze am Watzmann

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Einsatz an der Watzmannostwand

Berchtesgaden - Zweimal musste die Bergwacht zum Watzmann ausrücken: Eine Seilschaft musste mit Hilfe eines Bergetaus gerettet werden, gleich im Anschluss wurde ein verletzter Bergsteiger gemeldet.

Im mittleren Drittel oberhalb der Wasserfallplatten war eine Seilschaft in Bergnot geraten. Sie musste in einer aufwändigen Rettungsaktion mittels 50 Meter Bergetau gerettet werden. Dazu forderte der Einsatzleiter der Bergretter in Berchtesgaden den Rettungshubschrauber Christoph 14 an. 

Bergsteiger aus Watzmannostwand gerettet

Nach einem Erkundungsflug landete die Maschine in Kühroint und hängte die Bergretter an das 50-Meter-Bergetau. Anschließend wurden die in Not geratenen Bergsteiger einzeln mittels Bergetau aus der Wand geholt und sicher nach Kühroint geflogen. Von dort aus brachte man sie mittels Fahrzeug ins Tal. Der Einsatz dauerte rund zweieinhalb Stunden.

Kurz darauf wurde der Rettungshubschrauber bereits für den nächsten Bergrettungseinsatz am Watzmann, in dem Einsatzgebiet der Bergretter aus der Ramsau, benötigt.

Bergsteiger verletzt

Eine Kletterseilschaft am kleinen Watzmann alarmierte die Rettungskräfte: Ein Bergsteiger war allem Anschein nach gestürzt und hatte sich am Bein verletzt. Der angeforderte Rettungshubschrauber Christoph 14 flog direkt vom Einsatz oberhalb der Wasserfallplatten zum Landeplatz der Bergretter in Ramsau.

Einsatz: Bergsteiger verletzt

Er nahm am Watzmannhaus einen Bergretter am Bergetau auf und flog in die Watzmannwestwand zum Verletzten.

Dieser wurde zum Zwischenlandeplatz an das Watzmannhaus geflogen, wo der wartenden Notarzt die Versorgung übernahm.

Nach medizinischer Behandlung wurde der verletzte Bergsteiger direkt ins Klinikum nach Bad Reichenhall geflogen.

Aktivnews

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