Berchtesgadener Bergwacht im Dauereinsatz

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Ein Bergsteiger musste mit einem verletzten Bein auf dem Weg zum Blaueisgletscher gerettet werden.

Berchtesgaden - Trotz eines eigenen Festes sind die Berchtesgadener Bergwachtler am Sonntag nicht zum Feiern gekommen. Sie mussten dreimal Leben retten. **BRK-Meldung**

Zuerst ereignete sich gegen 10 Uhr in der Watzmann-Ostwand ein Alpinnotfall. Der Einsatzleiter der Bergwacht forderte den Rettungshubschrauber Christoph 14 an. Der nahm direkt hinter dem Oberreitlehen in Bischofswiesen einen Bergwachtmann auf und startete dann in Richtung Ostwand. Dort musste ein Bergsteiger mit einer ausgekugelten Schulter im Bergetau gerettet werden.

Um 12.40 Uhr ging dann von der Integrierten Leitstelle Traunstein eine Alarmierung aus. Auf dem Plattenweg vom Steinberg zum Blaueis habe sich dort ein Bergsteiger eine schwere Fußverletzung zugezogen und könne nicht mehr selbst absteigen. Da der Edelweiß 1 aus München bei dem Bergwacht-Fest im Einsatz war, flog der Hubschrauber in Richtung Blaueis und nahm den Verletzten auf. Dieser wurde zum Sportplatz geflogen und dort medizinisch versorgt. Er musste mit einen Rettungswagen in das Krankenhaus nach Bad Reichenhall eingeliefert werden.

Drei Bergwachteinsätze in kürzester Zeit

Gegen 14.15 Uhr eireignete sich dann ein schwerer Alpinnotfall im Hochkaltergebiet. Ein Bergsteiger soll am Hochkalter abgestürzt und schwer verletzt sein. Die Bergrettung und ein Hubschrauber der Polizei sind derzeit mit der Rettung beschäftigt.

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