Denken Wanderer nicht nach?

Berchtesgaden - Die Bergwacht in der Region ist in den letzten Wochen immer öfter gefordert. Bgland24 hat nachgefragt, warum. **Video**

„Meiner Meinung nach, überschätzen sich die Wanderer oft selbst“, glaubt Kurt Becker von der Bergwacht Berchtesgaden. Der Vorsitzende der Bergwacht Bayern, Alois Glück, wundert sich sogar, dass aufgrund der Masse an Leuten, die unterwegs ist, nicht mehr passiert.

Das liegt dann aber wohl doch an der Aufklärung der Bergwacht, die seit vielen Jahren intensiv betrieben wird. Und trotzdem erreichen die ehrenamtlichen Helfer nicht jeden und müssen immer wieder ausrücken, um Verletzte und Erschöpfte vom Berg zu holen.

In letzter Zeit kann das bis zu dreimal am Tag passieren. Nicht einfach, wenn die Rettungsaktionen während der Arbeitszeit stattfinden. Denn nicht jeder Chef nimmt es hin, wenn sein Angestellter mehrmals in der Woche zum Einsatz muss. Noch stellt das kein Problem dar, da die Bergwacht keine Nachwuchssorgen hat. Aber trotzdem würden sich die Retter oft wünschen, die Wanderer würden vorher nachdenken, bevor sie zu einer Tour aufbrechen.

red-bgl24/cz

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