Kletterer in Wand gefangen

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Berchtesgaden - Eine dreiköpfige Seilschaft verstieg sich am Untersberg in einer Kletterwand. Ein Helikopter wurde angefordert, die Kletterer aus ihrer Situation zu befreien.

Eine dreiköpfige Seilschaft, zwei Männer und eine Frau aus München, war oberhalb der Tonilenzhütte am Untersberg in die bei Kletterern beliebte Wand eingestiegen und wollte eine eher normale und leichtere Kletterroute der Schwierigkeitsstufe bis 5 gehen. Doch verstiegen sie sich und mussten schließlich einen Notruf abgeben.

Die Rettungskräfte mussten zunächst klären, wo sich die Seilschaft genau befand und wie die Rettung ablaufen könne.

Wegen eines aufziehenden Unwetters musste nun schnell gehandelt werden und so wurde der Polizeihubschrauber Libelle der Salzburger Polizei angefordert. Dieser flog zunächst einen Überflug an der Einsatzstelle und entschied mit welchem Bergetau er die Personen aus der Wand retten kann. Dann landete er am Landeplatz der Tonilenzhütte.

Rettung von Kletterern aus der Wand

Mit dem 40-Meter-Bergetau flog dann der Pilot äußerst präzise seinen Flugretter zu den Kletterern und holte in insgesamt drei Anflügen die Seilschaft aus der Wand. Jede der drei Personen musste einzeln gerettet werden, der Helikopter setzte sie immer am Zwischenlandeplatz an der Tonilenzhütte ab. Nach rund 35 Minuten hatten die Alpinpolizisten die Rettung abgeschlossen.

Anschließend flogen sie dann nach Marktschellenberg zum Tallandeplatz der Bergretter am Untersberg und übergaben die Personen an die in Bereitschaft stehenden Bergretter. Der gesamte Einsatz wurde mittels eines speziellen Bergrettungswagens, der auch mit Flugfunk ausgestattet ist, vom Tal aus geleitet.

Die Kletterer blieben unverletzt und hatten auch Glück noch rechtzeitig aus der Wand geholt zu werden, bevor ein heftiges Gewitter über dem Gebiet niederging.

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