Beinahe Rekord bei Blutspende

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Berchtesgaden - Bei der letzten Blutspende hat das BRK die zweithöchste Beteiligung aller Blutspenden in Berchtesgaden erlebt.

Mit 505 Besuchern, darunter 47 Erstspender, konnte das Rote Kreuz am 25. und 26. März das zweitbeste Ergebnis in der Geschichte der Berchtesgadener Blutspende verzeichnen. Das Blutspende-Team des Österreichischen Roten Kreuzes (ÖRK) konnte bei der 143. Abnahme 488 verwertbare Konserven gewinnen. Nur 17 Spender mussten aus gesundheitlichen Gründen abgewiesen werden.

„Wir sind mit dem super Ergebnis sehr zufrieden!“, freut sich Anton Ilsanker von der BRK-Bereitschaft Berchtesgaden, der seit Jahrzehnten die Blutspende-Termine organisiert. Nach wie vor sind freiwillige Spenden unverzichtbar, da man Blut und seine in der Medizin benötigten Folgeprodukte noch immer nicht künstlich erzeugen kann. Blutspende ist daher ein aktiver Beitrag zur Lebensrettung. Wie bereits bei vielen Spende-Terminen im Berchtesgadener Jugendheim zuvor, übernahmen die freiwilligen Helfer der BRK-Bereitschaft Berchtesgaden die Bewirtung der Gäste und unterstützten die ÖRK-Helfer bei der Vorbereitung und Durchführung.

Seit bald 60 Jahren kooperieren das Bayerische und das Österreichische Rote Kreuz bei der Organisation und Durchführung der Blutspende in Berchtesgaden: 1953 nahm Berchtesgaden eine Vorreiterrolle ein und führte die erste freiwillige grenzüberschreitende Blutspende-Aktion durch. Als sich genau am selben Tag, als der Aufruf zur Blutspende im Berchtesgadener Anzeiger erschien, ein schweres Busunglück auf der Locksteinstraße ereignete, wurde jedem die Notwendigkeit des freiwilligen Dienstes bewusst.

Pressemitteilung BRK Berchtesgadener Land

Rubriklistenbild: © dpa

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