Walter Sittler bei Dreharbeiten in Berchtesgaden:

"Am Abend hatte kein Ami mehr eine Freundin"

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Walter Sittler bei den Dreharbeiten vor dem Internatshaus der CJD-Christophorusschulen Berchtesgaden, in denen er Ende der 60er-Jahre als 16-Jähriger wohnte.

Berchtesgaden - Nach über 40 Jahren besuchte Schauspieler Walter Sittler seine frühere Internatsschule, das CJD in Berchtesgaden, für eine SWR-Fernsehproduktion.

Für die TV-Sendung "Wie geht es eigentlich Walter Sittler?" wünschte sich der bekannte Schauspieler einen Besuch an den CJD-Christophorusschulen in Berchtesgaden, an denen er von 1967 bis 1969 Internatsschüler war.

"Denke gern zurück"

Walter Sittler bei den Dreharbeiten vor dem Internatshaus der CJD-Christophorusschulen Berchtesgaden

Nicht nur als Chefarzt Dr. Robert Schmidt in der Krankenhausserie "Nikola" ist Walter Sittler einem breiten Fernsehpublikum bekannt. Seit den 90er-Jahren trat er in einer Vielzahl von Produktionen auf. Für die SWR-TV-Produktion „Wie geht es eigentlich Walter Sittler?“ kehrte der 60-Jährige zurück an seine alte Schule im Berchtesgadener Land. Dabei hatte der heutige Produzent in seiner Schulzeit viele Schulen besucht - insgesamt elf Stück. Mit Berchtesgaden und dem Internat der CJD-Christophorusschulen verbindet Walter Sittler jedoch ganz besondere Erinnerungen. „Ich denke gerne an die Zeit in Berchtesgaden mit der einmaligen Bergwelt zurück. Gerade das Bergsteigen hat mich immer sehr interessiert. Und im Winter habe ich Skitouren unternommen“.

Blasse Typen aus den USA

Gemeinsam mit SWR-Moderator Walter Janson spaziert Walter Sittler über das Internatsgelände und frischt im Gespräch vor laufender Kamera alte Erinnerungen auf, etwa an sein altes Internatszimmer. „Da oben, das war mein Fenster“, zielsicher und ohne Zweifel zeigt er nach über 40 Jahren auf ein Fenster im ersten Stock. Auch Erinnerungen an Betreuer, Lehrer und Pädagogen kommen auf. Und natürlich die eine oder andere Anekdote: „Einmal hatten wir amerikanische Austauschschüler zu Gast. Das waren unsportliche, blasse Typen. Sie hatten aber sehr nette Mädels dabei“, schmunzelt Walter Sittler, „wir sind mit ihnen am Affenfelsen klettern gegangen, und am Abend hatte kein Ami mehr eine Freundin“.

Per Dülfersitz abgeseilt

Auch die alten Kletterfelsen werden beim Besuch in Augenschein genommen. Mächtige Bäume sind seither davor gewachsen und versperren die Sicht. Walter Sittler stampft für die Fernsehkamera durch den Schnee und blickt hinauf zu den Felsen, von denen er sich seinerzeit ohne Klettergurt im klassischen Dülfersitz abgeseilt hatte.

Aus seinen Worten wird deutlich, dass Sittler auf Wunsch seiner Eltern 1969 nur sehr ungern von der Berchtesgadener Schule wegging: „Ich fühlte mich hier immer sehr gut aufgehoben“.

Walter Sittler besucht CJD-Christophorusschulen

Die Fernsehsendung „Wie geht es eigentlich Walter Sittler?“ mit den Aufnahmen aus Berchtesgaden läuft am 24. Februar ab 23 Uhr beim SWR.

Pressemeldung CJD Berchtesgaden / bit

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