Per Mausklick direkt ins Rathaus

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Bürgermeister Franz Rasp setzt auf direkten Bürger-Kontakt.

Berchtesgaden - Unbürokratisch und anonym: Bei Ideen oder Anregungen können Sie jetzt per Mausklick einen Hinweis ins Rathaus schicken.

Nerven die Schlaglöcher? Oder ist die Lieblingsparkbank kaputt? Eine Idee, etwas zu verbessern wäre? Dann gibt es seit kurzem die Möglichkeit, eine Bürgermeldung direkt im Rathaus zu hinterlassen. Unbürokratisch und anonym. Und ganz einfach per Internet. „Das ist ein zusätzlicher Service, den wir anbieten“, sagt Bürgermeister Franz Rasp. Anliegen sollen auf diese Weise schnell gelöst werden. Ein erfolgreich platzierter Hinweis zieht bereits Konsequenzen nach sich.

Unbürokratisch und anonym. Und ganz einfach per Internet. „Das ist ein zusätzlicher Service, den wir anbieten“, sagt Bürgermeister Franz Rasp. Anliegen sollen auf diese Weise schnell gelöst werden. Ein erfolgreich platzierter Hinweis zieht bereits Konsequenzen nach sich.

Holper-Partie gefällig? Wenn nein, dann kann man etwa sein Schlagloch-Anliegen per Bürgermeldung direkt an die Gemeinde übermitteln.

„Ich habe die Umsetzung der Bürgermeldung bei einem Kollegen gesehen“, erzählt Rasp. Die Idee habe ihm gefallen. Eine einfache, unproblematische Möglichkeit, einen direkten Kontakt zwischen Bürger und Gemeindeverwaltung herzustellen. „Dem einen oder anderen ist es vielleicht unangenehm, bei einem Problem anzurufen. Oder aber man weiß erst gar nicht, wer überhaupt zuständig ist“, sagt er. Genau aus diesem Grund sei das Kontaktformular geschaffen worden. „Beschädigungen an öffentlichen Einrichtungen, Schlaglöcher, ungesicherte Gefahrenstellen, Kritik oder Verbesserungsvorschläge“, heißt es auf der offiziellen Berchtesgadener Gemeindeseite – wer Kenntnis habe, solle sich melden. „Denkbar ist fast alles“, sagt Rasp. Ob er Angst habe, dass mit dem „Notfall“-Knopf Schindluder betrieben werden könnte? „Damit muss man rechnen, aber ich gehe nicht davon aus.“ Auch Rasps Bürgermeister-Kollege habe bislang nur gute Erfahrungen gemacht. Viele Bürgermeldungen seien dort bereits eingetrudelt. „Das Problem ist ja auch häufig, dass man betriebsblind ist“, sagt Rasp. So habe bereits eine Meldung den Markt Berchtesgaden erreicht. Eine Anregung, „eine gute“, fügt der Gemeindechef hinzu. So habe im Bereich des Tiefgarageneingangs (ehemaliger Postturm) bislang ein Hinweis gefehlt, dass dort unten öffentliche Toiletten zu finden sind. „Wer das nicht wusste, hat sie auch nicht gefunden“. Aufgrund des Bürger-Anstoßes soll nun aber etwas geschehen. Ein Hinweis auf die WCs, ein Schild etwa, direkt am Gebäude platziert, für jeden ersichtlich. Schon bald soll der Hinweis zu finden sein. Rasp wäre froh, wenn die Bürgermeldungen gut angenommen, wenn also Problemfälle behandelt und weitergegeben würden. „Das ist schon mal ein guter Anfang“, sagt er. Er weiß, dass die Technik aber schon viel weiter ist. „Zwischenzeitlich gibt es Apps für Smartphones, um Probleme zu melden.“ Per GPS wird dann der Standort des Nutzers ermittelt, der Adressat weiß dann sofort, wo die „Baustelle“ zu finden ist. In der Gemeinde sei man soweit aber noch nicht. Dort vertraue man auf das Internet – immerhin. Bürger, die übrigens ein Anliegen melden und eine Antwort erhalten möchten, müssen nur deren Kontaktdaten angeben. „Eine Auskunft erhalten sie dann umgehend“, so Rasp. Bürgermeldungen kann man unter http://gemeinde.berchtesgaden.de/ abgeben.

kp

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