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So positionieren sich die Berchtesgadener Händler in der Pandemie

Angst vor neuem Lockdown: „Jeder Tag, an dem wir öffnen dürfen, ist wertvoll“

Coronavirus - Berchtesgaden
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Coronavirus in Berchtesgaden.
  • Marina Birkhof
    VonMarina Birkhof
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Touristen säumen die Straßen, die Leute gehen gerne einkaufen. Doch auch wenn sich die Situation wieder entspannt hat nach dem Lockdown - die Furcht vor Verschärfungen ist präsent. Wie blicken die Berchtesgadener Einzelhändler auf die kommenden Wochen?

Berchtesgaden - „Das Vertrauen in die Politik ist geschwunden und die Angst, dass es wieder schlimmer wird, vorhanden“, bekräftigt Veronika Schlagbauer, zweite Vorsitzende des Vereins „Aktive Unternehmen Berchtesgaden“. Sie selbst traue dem Ganzen nicht, die Befürchtung, dass es einen neuen Lockdown geben könnte, sei da.

Blick gen Herbst/Winter von Skepsis begleitet

„Es geht ja nicht nur um uns, sondern auch um die Mitarbeiter - mit dem Kurzarbeitergeld kommen wir mehr schlecht als recht über die Runden - auch wenn wir die Mitarbeiter so nicht ausstellen müssen.“ Ähnlich verhalte es sich in Gastronomie und Hotellerie - Schlagbauer hofft auch, dass die Schulen geöffnet bleiben.

Der Blick auf die kommenden Wochen in Richtung Herbst und Winter sei daher von Skepsis begleitet. „Freilich versuchen wir das Beste daraus zu machen, aber es bleibt ein Fahren auf Sicht. In Berchtesgaden gibt es noch drei verkaufsoffene Sonntage, einer fand bereits im August statt. Jeder Tag, an dem wir öffnen dürfen, ist wertvoll“, unterstreicht Schlagbauer.

Der stationäre Einzelhandel habe sich mittlerweile auch auf in punkto Internet-Handel aufgestellt. „Gerade in dieser Pandemie müssen wir alle Möglichkeiten nutzen. Wir brauchen die Schaufenster nach außen - auch für den Fall, dass nochmal alles heruntergefahren wird.“

Berchtesgaden „stark vom Tourismus abhängig“

Dass der Handel wieder Fahrt aufnimmt, sei indes erkennbar: „Die Umsätze passen, wir befinden uns auf dem Niveau des Vorjahres - vielleicht ein bisserl besser. Allerdings kann ich nicht unterstreichen, dass es um ein Vielfaches besser ist als vor der Pandemie. Es pendelt sich eben ein.“

Seit die Touristen wieder da seien, gehe es Schlagbauer zufolge mehr und mehr bergauf. Berchtesgaden sei „stark vom Tourismus abhängig“ - diese Tatsache sei in der Pandemie deutlich geworden.

Unterstützung aber hätten die Berchtesgadener Händler auch von hiesigen Kunden erhalten. „Die Leute gehen wieder gerne einkaufen, das merken wir und darüber freuen wir uns natürlich auch.“

Berchtesgadener Händler mit „blauem Auge“ davongekommen

Pandemiebedingt aufgeben musste der Barfußschuhladen „Leguano“ sowie das Modegeschäft „Fiona Fashion“ am Marktplatz. Neu eröffnet habe Schlagbauer zufolge ein Ansichtsladen neben dem Gasthof „Goldenen Bär“.

Ansonsten sei „alles beim Alten geblieben“, die Einzelhändler in der Stadt mit einem „blauen Auge“ durch die Krise gekommen. Und die zweite Vorsitzende der Aktiven hofft, dass es auch dabei bleibt. 

So stellen sich weitere Städte in der Region in der Pandemie auf:

mb

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