Wahlveranstaltung der CSU:

CSU und Franz Rasp haben große Pläne

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Die Wahlveranstaltung der CSU Berchtesgaden war gut besucht.

Berchtesgaden - Die CSU will mit Bürgermeister Franz Rasp weiterhin an der Macht bleiben. Auf einer Wahlveranstaltung sprach er über seine Ziele für die nächste Amtszeit.

Am Dienstag, den 25. Februar, lud der CSU Ortsverband Berchtesgaden zu seiner ersten Informationsveranstaltung für die anstehende Kommunalwahl ein.

Marktbürgermeister Franz Rasp stellte den interessierten Besuchern die Gemeinderatskandidatinnen und Gemeinderatskandidaten der CSU Berchtesgaden und die Ziele für die nächsten sechs Jahre vor.

CSU-Ortsvorsitzender Sebastian Rasp konnte zahlreiche Besucher im Gasthaus Priesterstein begrüßen und erteilte das Wort an CSU-Fraktionssprecher Hermann Lochschmied. In seinen Ausführungen ging dieser auf die Arbeit im Gemeinderat der letzten sechs Jahre ein. Mit dem Wahlprogramm der CSU von 2008 in der Hand zog Lochschmied eine Erfolgsbilanz. Als Beispiele für die umgesetzten Wahlziele 2008 nannte er unter anderem einen verbesserten Bürgerservice mit größtmöglicher Information, Transparenz und Erreichbarkeit, die Neugestaltung der Fußgängerzone als gute Stube des Marktes, die Stärkung der Schulen – hier vor allem den Erhalt der Grundschule Au – und die Neuausrichtung der Jugend- und Seniorenarbeit.

Rasp hat große Ziele

Marktbürgermeister Franz Rasp ergriff nun als Bürgermeisterkandidat der CSU Berchtesgaden das Wort und stellte zunächst die Ziele für die nächste Wahlperiode vor.

Er begann seinen Vortrag mit einem kurzen Rückblick: Das schönste Erlebnis der letzten sechs Jahre sei nicht die Eröffnung des Hotels Edelweiß oder das Erreichen politischer Ziele gewesen, sondern die Geburt seiner Tochter Maria. Diese Verwurzelung in der Familie und deren Rückhalt gebe ihm die Kraft, sich weiter voll und ganz der Entwicklung Berchtesgadens zu widmen. Berchtesgaden müsse seine „Hausaufgaben machen“ stellte Franz Rasp fest. Dazu gehöre zunächst die Konsolidierung des Haushaltes. Nach Jahrzehnten mit immer neuen Schulden sei es in einer großen Kraftanstrengung gelungen, in den letzten vier Jahren insgesamt 1,24 Millionen Euro Schulden zurückzuzahlen, obwohl gleichzeitig große Investitionen getätigt wurden. Dem Bürgermeister sei eine strategische Planung und entsprechendes Projektmanagement bei anstehenden Investitionen und zum Bestandserhalt sehr wichtig. Der über Jahrzehnte aufgelaufene Sanierungsstau muss sukzessiv abgebaut werden, insbesondere durch Straßen- und Brückeninstandsetzungen und Gebäudesanierungen. So wurde während seiner Amtszeit ein Gebäudemanagement für die Liegenschaften des Marktes Berchtesgaden erstellt, welches Klarheit über Zustand der Gebäude bietet und somit zukünftige Investitionen besser kalkulierbar sind. Eine ähnliche Erfassung werde derzeit für sämtliche Tiefbauten erstellt. Strukturreformen in der Verwaltung sollen etabliert werden, um Berchtesgaden besser auf die Zukunft vorbereiten.

Die Bürgerinformation war, ist und bleibe ein zentrales Thema seiner Arbeit, stellt der Bürgermeister klar. Als Beispiele hierzu können die Diskussionsveranstaltungen zum Hotel Edelweiß und dem neuen Flächennutzungsplan genannt werden. Außerdem werde es weiterhin die Bürgermeistersprechstunden und das Bürgerbüro als zentrale Servicestelle beben.

Stärkung von Jugend und Senioren

Ein Kernthema der nächsten Legislaturperiode wird die Optimierung und Stärkung der Jugend- und Seniorenarbeit werden. Die Sanierung des Schulgebäudes auf der Au ist dabei nur ein Teil dieser Arbeit. Seit mehreren Jahren finanziert die Marktgemeinde Intensivierungsstunden an der Grund-und Mittelschule. So können Schüler mit erhöhtem Förderbedarf, die oft verhaltensauffällig sind, gezielt unterstützt und gefördert werden. Besonders die Optimierung der Kinderbetreuung soll im Fokus stehen. Durch den bedarfsgerechten Neubau einer Kinderkrippe und der Erweiterung des Kindergartens würden neue Möglichkeiten von Integration und Inklusion geschaffen. Zukünftig könnetn alle Kinder, ob mit oder ohne Förderbedarf durch denselben Eingang in diese Einrichtungen gelangen. Die Jugendarbeit im Werk34 sei eine Erfolgsgeschichte und solle weiter ausgebaut und unterstützt werden. Zudem solle die Jugendarbeit auch mit den Nachbargemeinden besser vernetzt werden.

Stärkung des Ehrenamtes

In Zeiten eines demografischen Wandels werde aber auch die Seniorenarbeit immer wichtiger, deshalb werde diese weiter gestärkt. Ebenso bleibe die Unterstützung des Ehrenamtes weiter ein zentrales Thema. Wie wichtig das Ehrenamt sei, zeigte sich wieder beim Jahrhunderthochwasser 2013. Die Feuerwehren und anderen Rettungsorganisationen leisten unschätzbare Arbeit für die Gemeinschaft und würden deshalb weiter unterstützt.

Langfristige Planung sei auch bei der weiteren Entwicklung Berchtesgadens notwendig. So werde ein gemeinsamer Flächennutzungsplan für die fünf Talkesselgemeinden erstellt, der auch die Beteiligung der Bürger miteinbeziehe. So sei dem Marktbürgermeister Franz Rasp ein geringer Landschaftsverbrauch wichtig, was eine Nachverdichtung bestehender Bebauung und eine bedarfsgerechte und sorgsame Ausweisung neuer Flächen bedeute.

Es müsse in Zukunft aber auch bezahlbarer Wohnraum geschaffen werden, merkte Rasp an. Die interkommunale Zusammenarbeit der fünf Talkesselgemeinden weiter auszubauen sei wichtig, um für die zukünftigen Aufgaben und Probleme gerüstet zu sein. Das gelte auch und insbesondere für den Tourismus in Berchtesgaden und Umgebung. Es müsse eine ergebnisoffene Strukturdiskussion des Tourismus stattfinden, um fit für die Zukunft zu sein. Klar müsse dabei sein, dass es keine einfachen Lösungen geben werde und dies nur in einem gemeinsamen Konsens der fünf Gemeinden erreicht werden kann.

Im Rahmen seines Vortrages stellte Marktbürgermeister Rasp die Gemeinderatskandidatinnen und Kandidaten der CSU Berchtesgaden vor. Berchtesgaden sei auf dem richtigen Weg, aber es gebe keinen Grund in Jubel auszubrechen, merkte Franz Rasp an. Es gäbe noch viel anzupacken und er würde dies gerne weiter mit Verlässlichkeit, Engagement und Freude für Berchtesgaden als Bürgermeister tun.

Mit großem Applaus wurden die Ausführungen des Bürgermeisters bedacht. In einer kurzen Fragerunde konnten die Besucher noch Fragen an den Bürgermeister stellen, der diese kompetent beantworten konnte. Abschließend fasste der Ortsvorsitzende Sebastian Rasp in kurzen Worten den Abend zusammen.

Wir haben einen starken Bürgermeister. Aber auch er braucht eine starke eigene Fraktion im Gemeinderat. Dazu können wir als CSU Berchtesgaden den Wählerinnen und Wählern ein überzeugendes Angebot mit hervorragenden Persönlichkeiten für ganz Berchtesgaden machen. Letztlich entscheiden am 16. März allein die Auer, Gerer, Salzberger und Markterer“, sagte Sebastian Rasp.

Danach beschloss er den Abend und es konnten dann in geselliger Runde noch weitere Themen vertieft werden. Die nächsten CSU-Wahlveranstaltungen finden am Freitag, den 7. März, im Gasthof Laroswacht, am 9. März im Gasthof Dürrlehen, am 11. März im Bräustüberl Berchtesgaden und am 12. März die U30-Info für alle unter 30-Jährigen im „Kurz-a-Curry“ statt. Beginn ist jeweils um 19.30 Uhr.

Pressemitteilung CSU Ortsverband Berchtesgaden

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