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Sparkasse Berchtesgadener Land

Nachhaltigkeit und Gemeinwohl: Modetrend oder echtes Interesse?

Sparkasse Berchtesgadener Land:Stephanie Seibold im Interview neu
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Stephanie Seibold im Interview

Wie stehen Kunden mit ihren Anlagewünschen zu Nachhaltigkeit und Gemeinwohl. Wir haben an vorderster Front bei Frau Stephanie Seibold, Wertpapierberaterin bei der Sparkasse Berchtesgadener Land nachgefragt.

OVB24: Hallo Frau Seibold, Sie sind Wertpapierberaterin bei der Sparkasse Berchtesgadener Land und beraten vermögende Kunden. Wie sehen Sie den aktuellen Trend bei den Anlageinteressen Ihrer Kunden?

Stephanie Seibold: Das Interesse meiner Kunden geht seit Jahren in zunehmenden Ausmaß in Richtung nachhaltige Anlagen. Das geht mittlerweile soweit, dass sich die Anlageentscheidung von Kunden am Angebot wirklich „sauberer“ Wertpapiere und Fonds orientiert. Ich bin froh, dass unser Wertpapierpartner, die DekaBank, ein umfangreiches Angebot an Fonds aller Gattungen verwaltet, die tatsächlich nachhaltige Papiere beinhalten.

OVB24: Wie hoch sind die Ertragsunterschiede zwischen den traditionellen Anlagen und zertifizierten nachhaltigen Wertpapieranlagen?

Stephanie Seibold: Ertragsunterschiede zwischen herkömmlichen und nachhaltigen Anlagen werden aktuell geringer. Die hohe Nachfrage und die wirtschaftlichen Perspektiven von nachhaltig orientierten Unternehmen, Industriesparten mit nachhaltiger Produktion oder Herstellern von umweltschonenden Produkten machen sich am Wertpapiermarkt deutlich bemerkbar. Viele Unternehmen folgen dem Trend sich nachhaltiger aufzustellen und nach den offiziellen Kriterien zertifizieren zu lassen. Das macht die Auswahl bei der Geldanlage einfacher und attraktiver.

OVB24: Haben diejenigen Ihrer Kunden, die ganz speziell Interesse an nachhaltigen Wertpapier-Anlagen suchen, tatsächlich ein tiefgreifendes Interesse an Umweltschutz, Nachhaltigkeit und sauberen Industrien oder ist das ein moderner Trend?

Stephanie Seibold: Ja, einige Kunden kommen mit ganz bestimmten Vorstellungen und Anforderungen an ihre Anlageprodukte, andere werden durch die Beratung erst darauf aufmerksam, dass man nachhaltig investieren kann. Die Kenntnisse meiner Kunden über Nachhaltigkeit und Umweltschutz überraschen mich immer noch. Das Angebot an „gemischten“ Anlagen, also herkömmlichen und nachhaltigen, ist noch sehr hoch. Hier gilt es herauszufinden, in welche Richtung der Kunde konkret investieren möchte.

OVB24: Die Sparkasse ist ja bekanntlich gemeinwohlzertifiziert. Ist diese Hinwendung der Sparkasse zu nachhaltigem Wirtschaften, umweltbewusster geschäftspolitischer Entscheidungen und sorgfältigen Umgang mit Ressourcen und Menschen im Bewusstsein Ihrer Kunden angekommen, d.h. entscheiden sich Kunden mit Anlageinteressen bewusst für die Sparkasse, weil hier die Glaubwürdigkeit besonders hoch ist?

Stephanie Seibold: Unsere Ausrichtung als Sparkasse, als regionales Institut, als gemeinwohlzertifiziertes Unternehmen und unsere Werte für die Region unterstützen die Gespräche mit meinen Kunden. Glaubwürdigkeit ist ein eminent wichtiger Baustein im Vertrieb. Mit einem vom Gemeinwohl überzeugten Unternehmen im Rücken, ist zum einen eine nachhaltige Beratung, aber auch eine Beratung über Nachhaltigkeit, eine feste Basis für eine vertrauenswürdige Kundenbeziehung. Mir würde kein Kunde eine Beratung über umweltbewusste und gemeinwohlorientierte Wertpapiere abnehmen, wenn die Sparkasse selber z. B. in Kernkraftwerke investieren würde oder ihre Mitarbeiter nicht ordentlich behandeln würde.

OVB24: Danke für das Gespräch.

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