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Schweizer klauen den Watzmann - seitenverkehrt!

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Berchtesgaden - Hohe Berge hat die Schweiz doch genug - warum sich also am Watzmann vergreifen? Und dann auch noch spiegelverkehrt? Eine Schweizer Öko-Partei kommt in Erklärungsnöte.

Auf einem Info-Blatt der Grünliberalen Partei (GLP) zur Volksabstimmung „Energie statt Mehrwertsteuer“ am 8. März prangt im Hintergrund das 2713 Meter hohe Watzmannmassiv aus dem Berchtesgadener Land – und das haben die Grafiker überdies auch noch seitenverkehrt eingebaut.

An jenem März-Sonntag entscheiden die Eidgenossen, ob die Mehrwertsteuer abgeschafft und durch eine Steuer auf nicht erneuerbare Energieträger ersetzt werden soll. Ein klassisches Thema für eine Öko-Partei. Klar also, dass die Werbemittel, die die Schweizer an die Urnen und zur Stimmabgabe im Sinne der GLP bringen sollen, die reine und gute Natur darstellen. Die würde schließlich erhalten bleiben, wenn man im Sinne der Partei votiert.

Ändern will man's trotzdem nicht

Der GLP ist das Ganze natürlich ziemlich peinlich. Man habe bewusst keinen der bekannten Gipfel der Schweizer Berge aufs Plakat nehmen wollen, um die Wähler in allen Kantonen anzusprechen. Die Werbeagentur habe zugesichert, dass das Bild aus der Schweiz stammt – verwendete dann aber doch ein Motiv mit den markanten Gipfeln aus den Berchtesgadener Alpen und spiegelte dies obendrein an der vertikalen Achse, so dass Großer und Kleiner Watzmann seitenverkehrt zu sehen sind.

Bei der GLP betont man, dass man den Irrtum bemerkt habe, aber aufs Anfertigen von neuem Werbematerial verzichtet hat – aus Zeitmangel – und Geldgründen.

tz/Volker Pfau

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