"Heute noch in der Kuh, morgen im Regal"

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Besuchergruppe der CSU-Seniorenunion BGL mit Führerin in der obligatorischen Schutzkleidung

Berchtesgaden - Eine große Besuchergruppe der CSU Seniorenunion machte sich auf den Weg ins Chiemgau und besuchte die Milchwerke Berchtesgadener Land

Zunächst gab die charmante Führerin einen zusammenfassenden Überblick über die bereits 85-jährige Tradition des genossenschaftlich organisierten Betriebes , der daher komplett im Besitz der 1805 Bauern aus dem Grünlandgürtel der Alpen zwischen Isar und Salzach ist. Etwa 1000 davon sind staatlich anerkannte Bergbauern, über 450 wirtschaften anerkannt ökologisch. Bereits seit 1973 erfassen und  verarbeiten die Milchwerke Biomilch (Demeter und Naturland) und sind damit die erste Bio-Molkerei in Bayern. Seit 2010 füttern auch die rund 1350 konventionellen bäuerlichen Mitgliedsbetriebe der Molkereigenossenschaft traditionell und garantiert ohne Gentechnik. Schlüssel zum Erfolg des Unternehmens ist die außerordentliche Rohstoffqualität. Mit der Bergbauernmilch ist der Betrieb in Bayern Marktführer im Segment Frischmilch (nach dem Motto: „heute noch in der Kuh, morgen schon im Verkaufsregal“), mit der Bio-Alpenmilch wird national und über die Grenzen hinweg der Naturkosthandel beliefert. Mehr als 200 Millionen Packungen mit dem Schriftzug „Berchtesgadener Land“  wurden im Jahre 2011 abgesetzt, sodass die Molkerei auch als ein wichtiger Werbe-und Sympathieträger für die Urlaubs-und Freizeitregion „Berchtesgadener Land“ anzusehen ist. Außerdem gehören die Milchwerke in Piding mit ihren über 300 Mitarbeitern zu den großen Arbeitgebern unserer Region.

Nach diesen interessanten Ausführungen begann der Rundgang durch den Betrieb. Staunend sahen die Besucher die großzügig dimensionierten voll mechanisierten  Produktions- und Verpackungsanlagen, wobei immer wieder auffiel, welch großer Wert auf Sauberkeit und Hygiene gelegt wird. Dazu trägt auch ein großer Labortrakt bei. Die Vielzahl der Produkte erfordert hohe Konzentration der Disponenten, damit stets das richtige Erzeugnis für die Besteller auf die LKW verladen werden kann.

Nach dem Rundgang konnten die Besucher noch die wohlschmeckenden Milchvariationen kosten und Fragen stellen, die alle ausführlich beantwortet wurden. Der Kreisvorsitzende der Seniorenunion, Heinz Dippel, bedankte sich abschließend bei der Firmenleitung und der Führerin. „Es ist uns sehr wichtig, die Wirtschaftskraft und Leistungsfähigkeit unserer heimischen Betriebe deutlich zu machen und damit den Bürgern zu zeigen, dass durch die Inanspruchnahme deren Erzeugnisse Arbeitsplätze geschaffen und erhalten werden können“, so der Vorsitzende.

Pressemitteilung CSU-Senior​enunion

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