PLG: Keine Alternative zum Bahnhofssteg

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Informierten sich über den Zustand des Bahnhofstegs (vorne von links): Gemeinderäte der PLG Berchtesgaden - Michael Koller, Rosi Plenk, Karl Seiberl und Josef Wenig sowie (hinten von links): Herbert Birkner, Norbert Däuber, Anton Plenk, Gerhard Passens und Rudi Stangassinger

Berchtesgaden - Die Parteilose Gruppe wird sich für die Erhaltung des Bahnhofstegs einsetzen. Die Denkmalschutzbehörde soll den Ensembleschutz prüfen.

Bei einer Ortsbesichtigung mit besorgten Bürgern waren sich die Gemeinderäte der Parteilosen Gruppe Berchtesgaden einig, dass sie sich für die Erhaltung und Sanierung dieser wichtigen Anbindung zum Markt einsetzten werden.

Bilder aus den Jahren 1920 und 1930 belegen bereits, dass der Fußweg durch den Steg über die Gleise schon seit vielen Jahrzehnten eine kurze und gefahrenlose Verbindung der Ortsmitte mit Bahnhof und Busbahnhof darstellt. Eine alternativ bessere Querung der Gleisanlagen sieht die PLG nicht.

Hinsichtlich der historischen Bedeutung dieses Überweges hat die PGL bereits für Mitte März einen Termin mit der Denkmalschutzbehörde vereinbart, um zu prüfen, in wieweit der Ensembleschutz greift und für eine Sanierung evtl. Fördermittel zu erwarten sind.

Die touristische Bedeutung dieser doch ungewöhnlichen und charmanten Wegführung wird möglicherweise von den Nichtbefürwortern unterschätzt. Des Weiteren könne durch die Eröffnung des Hauses der Berge mit einer deutlich höheren Frequentierung des Steges gerechnet werden.

Pressemeldung PLG Berchtesgaden

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