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Rund 700 Festmeter Holz am Obersalzberg

Hunderte Bäume entfernt: Bayerische Staatsforsten sperren B319 acht Tage lang

Die Bundesstraße 319 war über eine Woche lang komplett gesperrt.
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Die Bundesstraße 319 war über eine Woche lang komplett gesperrt.

Acht Tage Vollsperrung an der B319: Eine groß angelegte Verkehrssicherungsmaßnahme der Bayerischen Staatsforste war der Grund für die nicht in der Öffentlichkeit angekündigte Straßensperrung am Obersalzberg, sagt Dr. Daniel Müller, Forstbetriebsleiter Berchtesgaden der Bayerischen Staatsforsten.

Entlang der B319, östlich des Kreisverkehrs an der Kehlsteinabfahrtsstelle, haben die Bayerischen Staatsforste rund eine Woche lang im Umfeld der Bundesstraße eine groß angelegte Entnahmemaßnahme „zur Verkehrssicherung mit angrenzender Stabilisierung und Verjüngung des Waldes” durchgeführt. Die Straße war direkt am Kreisverkehr gesperrt worden. Auf der Bundesstraße stapelten die Forstmitarbeiter die Baumstämme zum Abtransport.

Nach Vorbereitung durch Förster Frank Rothhaar, Revierleiter im Bereich Berchtesgaden Ost, seien die umliegenden Staatswälder auf etwa acht Hektar Fläche gepflegt und verjüngt worden. „Vor allem die vergleichsweise seltenen Baumarten Ulme, Linde und Bergahorn wurden durch die Entnahme sogenannter Bedränger gefördert”, weiß Forstbetriebsleiter Daniel Müller. Bei der Entnahme sei den jungen Bäumen mehr Licht gewährt worden, so dass künftig die Entwicklung eines Mischwaldes aus Laubbäumen, Fichten und Tannen ermöglicht wird. In Summe wurden im Rahmen der Aktion rund 700 Festmeter Holz, davon etwa 40 Prozent Esche und Buche sowie 60 Prozent Fichte, geerntet.

Die Vollsperrung sei zeitlich so gelegt worden, dass „möglichst wenig” Beeinträchtigungen entstehen. Auf den Schulbus, organisiert von der RVO, sei dabei Rücksicht genommen worden. Gearbeitet wurde ganztägig von 5.30 bis 17 Uhr. Forstwirschaftsmeister Franz Leitner leitete die Baustelle. „Durch die Steuerung aller an dieser Maßnahme beteiligten Personen konnte er die Arbeiten in kurzer Zeit erfolgreich umsetzen“, lobt der Forstbetriebsleiter. Laut Daniel Müller sei die Maßnahme bei Anwohnern auf Verständnis gestoßen. 

Ab Montag, 14. März, folgt eine weitere Sperrung - voraussichtlich bis 1. April, teilt Müller zudem mit. Dann wird die Hinteregger Straße für eine weitere Pflege- und Verjüngungsmaßnahme gesperrt werden. Geplant ist ein mobiler Seilkran auf der Straße, um an insgesamt vier Seiltrassen die darunterliegenden Hänge zu pflegen, heißt es bei den Bayerischen Staatsforste.

kp

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