Nach Verpuffung im Salzbergwerk Berchtesgaden

Arbeiter liegen in Spezialkliniken in Murnau und Bogenhausen

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Bei einer Verpuffung rund 800 Meter unter Tage sind drei Arbeiter im Salzbergwerk Berchtesgaden schwer verletzt worden. Sie wurden mit Verbrennungen in Spezialkliniken geflogen.
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Berchtesgaden - Nach der Verpuffung am Vortag ist der Betrieb am Donnerstag, 26. September, im Salzbergwerk wieder angelaufen. Zwei leichter verletzte Arbeiter sind ebenfalls wieder im Einsatz.

Die bei einer Verpuffung am Mittwoch (25. September) im Salzbergwerk Berchtesgaden schwer verletzten Arbeiter befinden sich nach wie vor in ärztlicher Behandlung. Sie wurden per Hubschrauber mit Verbrennungen unter anderem in die Unfallklinik Murnau und nach München-Bogenhausen geflogen. Die zwei Mitarbeiter einer Fremdfirma und der eine Mitarbeiter der Südwestdeutschen Salzwerke AG waren im Bereich der Solegewinnung rund 800 Meter unter Tage mit Schweißarbeiten beschäftigt, als es zu der Verpuffung kam.

Arbeitsunfall bei Explosion im Salzbergwerk Berchtesgaden

"Die Ursache ist nach wie vor unklar", heißt es von Seiten der Polizei. Gutachter seien weiter vor Ort. Wie Peter Botzleiner-Reber vom Salzbergwerk Berchtesgaden bestätigt, sei der Bereich um die Unfallstelle weiträumig abgesperrt. "Dennoch haben wir den Betrieb sowohl im aktiven, als auch im Besucherbereich wieder aufgenommen", so der Pressesprecher. "Auch die beiden leichter verletzten Mitarbeiter haben ihre Arbeit bereits wieder aufgenommen", kann er Positives vermelden.

Wann genau die Ermittlungen der Kriminalpolizei Traunstein abgeschlossen sein werden, ist bisher nicht bekannt. Dank der reibungslosen Zusammenarbeit aller Einsatzkräfte seien die Verletzten nach der Verpuffung rasch über Tage und in die Spezialkliniken gebracht worden, zeigte sich die Südwestdeutschen Salzwerke AG in einer Pressemitteilung nach dem Unglück erleichtert. "Das Besucherbergwerk ist räumlich zum aktiven Bergwerk getrennt. Dieses war zum Unfallzeitpunkt auch noch nicht für Besucher geöffnet. Für die Bevölkerung bestand zu keiner Zeit eine Gefährdung", hieß es dort.

cz

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