Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Energiebilanz auf Knopfdruck fürs Berchtesgadener Land

Dank des Energie-Monitors gibts Einblicke in Stromverbrauch und -produktion

Aktuelle Zahlen zu Stromverbrauch und -erzeugung gibt es gemeindespezifisch, hier für die Gemeinde Piding. Noch sind aber nicht alle Kommunen des Landkreises zu finden.
+
Aktuelle Zahlen zu Stromverbrauch und -erzeugung gibt es gemeindespezifisch, hier für die Gemeinde Piding. Noch sind aber nicht alle Kommunen des Landkreises zu finden.

Mit dem Energie-Monitor für das Berchtesgadener Land hat der Energiemanager des Landkreises, Manuel Münch, im Ausschuss für Landkreisentwicklung ein Online-Tool vorgestellt, mit Hilfe dessen sich die Stromerzeugung durch erneuerbare Energien im Landkreis mit dem zeitgleich anfallenden Stromverbrauch gegenüber stellen lässt. Es soll den Landkreis-Bewohnern detaillierte Einblicke bieten. Möglich ist das für den gesamten Landkreis und - bislang - für die Gemeinden Piding, Freilassing, Berchtesgaden, Marktschellenberg und Schönau am Königssee.

Berchtesgadener Land - Der Energie-Monitor aktualisiert dabei die Daten in einem 15-Minuten-Takt. Die örtlichen Energieflüsse, der Grad der Eigenversorgung sowie der Anteil an regenerativer Erzeugung können somit “nahezu in Echtzeit dargestellt werden”, teilt Münch während des Ausschusses für Umweltfragen, Energie, Landkreisentwicklung und Mobilität im Landratsamt mit.

Mit dem Energie-Monitor sollen die aktuellen Energieströme transparent dargestellt und “das Bewusstsein für die Umsetzung der Energiewende gestärkt werden”. Der Energie-Monitor ist ein gemeinschaftliches Projekt des Landkreises in Zusammenarbeit mit den örtlichen Stromnetzbetreibern. Als digitales Dashboard wurde der Energie-Monitor auf der Website des Landratsamtes eingepflegt und ergänzt die Energie- und CO2 Bilanz durch eine grafische Aufbereitung der Daten aus den Bilanzen.

Im Detail wird dabei grafisch etwa aufgeschlüsselt, dass die Gemeinde Piding am vergangenen Donnerstagvormittag zwischen 9.15 und 9.30 Uhr bei sonnigem Himmel 161 Kilowattstunden über Photovoltaik generiert - bei 232 Anlagen und einer Auslastung von 23 Prozent. Die Eigenversorgung zu diesem Zeitpunkt liegt bei 17 Prozent durch regenerative Energien. Der Verbrauch zu diesem Zeitpunkt: 1018 Kilowattstunden, wobei 805 kWh durch Industrie und Gewerbe genutzt werden, 27 durch kommunale Anlagen und 186 durch private Haushalte. 

In Grafiken gibt es Einblicke, etwa in den regionalen Strommix

In grafischen Schaubildern lässt sich die Entwicklung der Eigenversorgung der vergangenen Wochen und Monate punktuell skizzieren, ebenso die Entwicklung des Anteils regenerativer Energien. 

Das Dashboard soll auch von weiteren Akteuren, beispielsweise Schulen, für “die Bewusstseinsbildung für eine nachhaltige Energieversorgung” genutzt werden, heißt es aus dem Landratsamt. Weitere Informationen gibt es unter energiemonitor.bayernwerk.de

Killian Pfeiffer

Kommentare