Bergwacht Berchtesgaden:

Mehrere Bergsteiger von der Bergwacht gerettet!

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Die BRK-Wasserwacht brachte die Bergwacht Berchtesgaden per Rettungsboot über den Königssee zum Zustiegspunkt am Ufer.

Landkreis: An Wasseralm und Blaueishütte, am Grünsteinhaus, Rinnkendlsteig, Untersberg-Klettersteig und am Hohen Brett war in den vergangenen Tagen viel zu tun für die Bergwacht.

Auch am Montag waren die Bergwacht im BRK und die BRK-Wasserwacht wieder bei mehreren Einsätzen gefordert: Unter anderem waren Wanderer am Rinnkendlsteig (Königssee) und Klettersteiggeher am Berchtesgadener Hochthron (Untersberg) während des abendlichen Gewitters mit Starkregen in Not geraten.

Einsätze des Rettungshubschraubers auf der Wasseralm und am Grünsteinhaus

Bereits am Montagmorgen gegen 7.30 Uhr mussten die Bergwacht Berchtesgaden und der Traunsteiner Rettungshubschrauber „Christoph 14“ zu einem verletzten Bergsteiger an der Wasseralm ausrücken, der dann zur Kreisklinik Bad Reichenhall geflogen wurde.

Gegen 14.45 Uhr wurde ein Herzinfarkt am Grünsteinhaus gemeldet. Der Patient wurde durch die Bergwacht und den Hubschrauber-Notarzt versorgt und dann zum Krankenhaus geflogen.

Rettung von zwei Wanderer vom Rinnkendlsteig

Die BRK-Wasserwacht brachte die Bergwacht Berchtesgaden per Rettungsboot über den Königssee zum Zustiegspunkt am Ufer.

Gegen 17.10 Uhr gingen fast zeitgleich Notrufe von Rinnkendlsteig am Königssee und vom Klettersteig am Berchtesgadener Hochthron ein, wo Bergsteiger wegen Erschöpfung und aufgrund des Gewitters mit Starkregen nicht mehr aus eigener Kraft weiterkamen. Am Rinnkendlsteig waren eine 29-jährige Münchnerin und ihr 41-jähriger schwedischer Begleiter durch das heftige Gewitter überrascht worden.

Die BRK-Wasserwacht brachte die Bergwacht Berchtesgaden per Rettungsboot über den Königssee zum Zustiegspunkt am Ufer. Von dort gingen die Einsatzkräfte dann den beiden erschöpften und leicht unterkühlten Wanderern entgegen, die nach kurzer Versorgung zum Boot gebracht und dann zur Seelände gefahren wurden. Sie fuhren anschließend selbst zum Arzt, um sich untersuchen zu lassen.

Hubschraubereinsatz am Untersberg-Klettersteig nach Gewitter

Die BRK-Wasserwacht brachte die Bergwacht Berchtesgaden per Rettungsboot über den Königssee zum Zustiegspunkt am Ufer.

Am Untersberg-Klettersteig waren zwei Berliner in Bergnot geraten. Aufgrund der hochsommerlichen Temperaturen war bereits der Zustieg bis zum Steig besonders anstrengend und zeitintensiv, weshalb sie dann im oberen Drittel am Ende ihrer Kräfte nicht mehr weiterkamen und auch noch durch das abendliche Gewitter mit Blitzschlag und Starkregen eingeschüchtert wurden.

Die von der Leitstelle Traunstein alarmierte Bergwacht Marktschellenberg forderte einen Transporthubschrauber der Bundespolizei aus Oberschleißheim an. Die Besatzung konnte unmittelbar nach dem Unwetter einen Bergwachtmann per Rettungswinde bei den unverletzten Bergsteigern absetzen, die dann gesichert, per Winde aufgenommen und ins Tal geflogen wurden.

Rettungsaktion von der Blaueishütte

Am Dienstag gegen 13.15 Uhr musste die Bergwacht Ramsau einen 29-jährigen Patienten von der Blaueishütte in Tal bringen. Der Mann wurde im Anschluss vom Landrettungsdienst des Roten Kreuzes in die Kreisklinik Bad Reichenhall gebracht.

Rettung erschöpfter Frau aus dem Rinnkendelsteig am Samstag

„Christoph 14“ fliegt die erschöpfte Frau zum Landeplatz in Schönau aus.

Bereits am Samstag war gegen 16 Uhr bei der Leitstelle Traunstein ein Notruf einer erschöpften Frau am Rinnkendlsteig eingegangen. Da die Patientin gesagt hatte, sie sei schon fast ganz oben, entschlossen sich die Einsatzkräfte, ihr von oben entgegenzugehen. Der Einsatzleiter der Bergwacht Berchtesgaden und ein weiterer Bergretter fuhren daraufhin mit dem Auto zur Archenkanzel.

Es stellte sich dann aber heraus, dass sie erst gut die Hälfte des Steiges bewältigt hatte und sehr erschöpft war. „Christoph 14“ war bereits wegen eines Einsatzes am Hocheck (Watzmann) im südlichen Landkreis unterwegs, wurde mit dem Kerosinanhänger der Bergwacht Berchtesgaden wieder aufgetankt und konnte im Anschluss mit einem Bergretter am 25-Meter-Rettungstau die Frau zum Landeplatz in Schönau ausfliegen. Sie wurde per Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht.

Sprunggeleksverletzung am Hohen Brett

Am Sonntag gegen 12.30 Uhr mussten die Bergwacht Berchtesgaden und „Christoph 14“ zum Hohen Brett ausrücken, wo sich eine Bergsteigerin kurz unterhalb des Gipfels am Sprunggelenk verletzt hatte.

Ein Berchtesgadener Bergretter konnte per Hubschrauber am Jägerkreuz abgesetzt werden und dann zur Patientin aufsteigen und die Erstversorgung des geschlossenen Bruchs übernehmen. Zeitgleich fuhren ein weiterer Bergretter und der Notarzt von „Christoph 14“ zum kleinen Jenner, um von dort mit dem Hubschrauber zur Einsatzstelle zu fliegen.

Nach der Versorgung durch Bergretter und Notarzt konnte die Frau mit dem Tau zum Tallandeplatz der Bergwacht Berchtesgaden geflogen werden. Während die Patientin vom Luftrettungssack auf die Trage umgelagert wurde, musste „Christoph 14“ mit dem Kerosinanhänger der Bergwacht betankt werden; die Frau wurde zur Kreisklinik Bad Reichenhall geflogen.

Pressemeldung BRK Berchtesgadener Land

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