Licht aus kalten Quellen

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Die blaue Leuchtdiode ist etwa 0,5 x 0,5 mm groß.

Berchtesgaden - Das Thema „Licht aus kalten Quellen“ wird beim nächsten Forscher Café am Freitag ab 17 Uhr im Schülerforschungszentrum Berchtesgaden wissenschaftlich „beleuchtet“.

Als Gastreferent konnte dafür Prof. Martin Brandt vom Walter-Schottky-Institut (WSI) der Technischen Universität München in Garching gewonnen werden. Professor Brandt beschäftigt sich seit Jahren mit Materialien, die in der modernen Optoelektronik verwendet werden und lehrt Halbleiterphysik. Das WSI ist ein Zentralinstitut der Technischen Universität München. Es wurde 1986 gegründet, um einen engeren Verbund von Grundlagenphysik und angewandter Halbleiterforschung zu ermöglichen.

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Die Edisonschen Glühlampen werden immer stärker durch Leuchtstoffröhren und zunehmend durch Leuchtdioden ersetzt, in denen elektrische Energie sehr effizient in Licht umgewandelt wird. Insbesondere wird dabei wenig Abwärme erzeugt, weshalb man auch von kalten Lichtquellen spricht. Wie Computerchips bestehen Leuchtdioden aus sogenannten Halbleitern. Im Forscher Café am kommenden Freitag stellt Martin Brandt diese Materialien vor und diskutiert mit Hilfe einer Reihe einfacher Modellversuche, wie man aus ihnen Leuchtdioden sogar Laser herstellt. Halbleiter waren bereits vor der Entwicklung der ersten Lichtquellen aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken. Die Eroberung der Beleuchtungsindustrie wird deshalb auch als zweite Halbleiterrevolution bezeichnet.

Das Team des Schülerforschungszentrums freut sich über zahlreichen Besuch aller naturwissenschaftlich interessierten Schülerinnen und Schüler und Nachwuchsforscher.

Pressemitteilung LRA BGL

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