Lebenshilfe Berchtesgadener Land

"Schon viel erreicht. Noch viel mehr vor."

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Berchtesgaden - Menschen mit Behinderung werden oft nicht als Gleichberechtigte in der Gesellschaft anerkannt. Der Lebenshilfe e.V. diskutiert jetzt mit Bürgern über die "Inklusion".

Wie kann das gleichberechtigte Miteinander in allen Lebensbereichen gelingen? Was kann jeder einzelne tun, um Inklusion zu verwirklichen?

Mit diesen Fragen lädt die Lebenshilfe Berchtesgadener Land e. V. Bürgerinnen und Bürger ein, am 4. Mai von 10.00 bis 17.00 Uhr am Ganghofer Sonntag in Berchtesgaden zu diskutieren. Im Zentrum der Aktion steht ein Café der Inklusion, das Interessierte zu Gesprächen einlädt. Alle Ideen, Wünsche und Anregungen zum Thema Inklusion werden im Vorfeld auf farbigen Aufklebern visualisiert. Im Laufe der Aktion entsteht so ein überdimensionales buntes Inklusionszeichen, das die Vielfalt unserer Gesellschaft widerspiegelt.

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Europäischen Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung statt, der im Jubiläumsjahr der Aktion Mensch unter dem Motto „Schon viel erreicht. Noch viel mehr vor.“ steht. Die Aktion Mensch unterstützt den Protesttag der Verbände der Behindertenhilfe und -selbsthilfe finanziell sowie mit Aktionsmaterialien.

Im Zeitraum vom 26. April bis zum 11. Mai laden bundesweit rund 600 Cafés der Inklusion zur Begegnung ein. „Wir freuen uns über einen regen Austausch zwischen Menschen mit und ohne Behinderung. Nur gemeinsam können wir unser Zusammenleben gleichberechtigter und selbstverständlicher machen“, erklärt Armin v. Buttlar, Vorstand der Aktion Mensch.

Bereits viele Fortschritte konnten im Bereich Inklusion gemacht werden, doch es gibt noch viel zu tun: So ist beispielsweise laut Statistischem Bundesamt die Arbeitslosenquote bei Menschen mit Behinderung immer noch doppelt so hoch wie bei Menschen ohne Behinderung. „Wir wollen unser Engagement für mehr Inklusion mit neuen kreativen Ideen verstärken, deswegen fordern wir alle in Berchtesgaden auf, sich an unserer Aktion zu beteiligen“, sagt Katrin Fritzenwenger von der Lebenshilfe Berchtesgadener Land e. V.

Die Lebenshilfe Berchtesgadener Land ist seit vielen Jahren ein bekannter Einrichtungsträger im Landkreis, mit dem Ziel der bedarfsgerechten Hilfe für alle unterstützungsbedürftigen Bürgerinnen und Bürger des Landkreises sowie deren Angehörige.

An verschiedenen Standorten im Landkreis werden Einrichtungen und diverse umfangreiche Dienste zur Betreuung, Förderung und Unterstützung für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung und zur Information und Beratung ihrer Angehörigen angeboten.

Pressemitteilung Lebenshilfe Berchtesgadener Land e.V.

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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