Kurze Beine - kurze Wege!

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Bürgermeister Franz Rasp (l.) freut sich mit dem Elternbeirat, Schulleiterin Lotte Zuckerer (4.v.r.), Schulamtsdirektor Frank Thieser (3.v.r.) und den Lehrerinnen der Grundschule Au über den Erhalt.

Berchtesgaden - Jedes Jahr wird in Berchtesgaden erneut diskutiert, ob die Grundschule Au erhalten bleiben kann. Das hat jetzt ein Ende:

"Seit vier Jahren kämpfe ich dafür, dass die Grundschule Au weiterbesteht", sagte Berchtesgadens Bürgermeister Franz Rasp bei einem Ortstermin in der Schule. "Jetzt sind wir einen großen Schritt weiter." "Wir kämpfen gerne gemeinsam", ergänzte Schulamtsdirektor Frank Thieser. Seine Devise lautet "kurze Beine - kurze Wege".

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Also ist ein großer Schritt in Richtung kurzer Weg getan, denn der Fortbestand der Grundschule Au ist für die nächsten drei Jahre gesichert. Insgesamt müssen jedes Jahr 26 Schüler für alle vier Klassen zusammenkommen. "Das schaffen wir in den nächsten drei Jahren problemlos", zeigte sich Schulleiterin Lotte Zuckerer sichtlich erleichtert. "Und auch danach ist es machbar."

Vor allem auch, da die Grundschule in Oberau nicht nur mit mit dem erhöhten Standpunkt, einer familiären Atmosphäre und Aktivitäten wie dem therapeutischen Klettern locken kann. "Hier gibt es die flexible Grundschule", erklärt Thieser die Besonderheit. "Da die 1. und 2. Klasse und die 3. und 4. Klasse miteinander unterrichtet werden, können begabte Kinder die Möglichkeit nutzen und die ersten beiden Klassen vielleicht in einem Jahr schaffen. Kinder, denen die Eltern oder Lehrer gerne mehr Zeit geben würden, können auch drei Jahre in den beiden Stufen verweilen." Das sei auch ein fachlicher Grund gewesen, die Grundschule zu erhalten.

Therapeutisches Klettern in der Grundschule Au:

Therapeutisches Klettern in der Schule

Für Grundschüler aus dem Bereich Buchenhöhe oder Unterau besteht die Möglichkeit, die Schule in Oberau zu besuchen. "Der Markt Berchtesgaden wird die Buskosten für die Kinder übernehmen", verkündete der Bürgermeister, der sich gleichzeitig auch beim Schulamtsdirektor, der Schulleiterin, dem Elternbeirat und den Lehrern in der Au für ihr Engagement bedankte. "Diese Regelung ist zeitlich unbefristet und darüber sind wir sehr froh."

Für das kommende Jahr hat Schulamtsdirektor Thieser dann auch noch versprochen, dass es bei ihm keine Klassen über 25 Schüler geben soll. Demnach wird es im Schuljahr 2012/13 in Berchtesgaden-Au erstmals nach 14 Jahren wahrscheinlich wieder drei Klassen geben.

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cz

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