Gewerbegebiet Gartenau: Keine Erweiterung für Aldi

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Am Salinenplatz wird kein Aldi-Ausweichladen entstehen. Das Vorhaben, in Berchtesgaden die Verkaufsflächen zu erweitern, hat der Konzern zunächst auf Eis gelegt.

Berchtesgaden - Das Vorhaben des Discounters Aldi, im Gewerbegebiet Gartenau die Verkaufsfläche deutlich zu erweitern, ist bis auf weiteres auf Eis gelegt. Dies bestätigte auf Anfrage Bürgermeister Rasp.

Übergangsweise hätte ein Ausweichladen am Salinenplatz, in der Nähe des Berchtesgadener Bahnhofs, entstehen sollen. In den nächsten Jahren wolle Aldi im Gewerbegebiet Gartenau nicht weiter investieren und die momentane Verkaufsfläche so belassen wie sie ist, so Berchtesgadens Bürgermeister Franz Rasp während der jüngsten Bauausschusssitzung.

Geplant war bis April 2012 einen provisorischen Laden auf 800 Quadratmetern entstehen zu lassen. Um weiterhin vor Ort präsent sein zu können, wollten die Verantwortlichen temporär den Ausweichladen umsetzen, 88 Stellplätze für das Aldi-Ladengeschäft zur Verfügung stellen. Der bisherige Aldi-Standort in der Unterau im Gewerbegebiet Gartenau sollte in dieser Zeit neu gebaut werden. Ein dreiviertel Jahr lang sollte die Ersatzfläche genutzt werden. „Ein reines Provisorium“, hieß es von Seiten der Gemeindeverwaltung damals. Nach Rückbau des Ausweichladens sollten sämtliche Fundamente und Unterbauten wieder komplett entfernt werden. Soweit wird es nun aber nicht kommen, wie Bürgermeister Rasp bestätigte. „Aldi hat sich umorientiert und möchte in der Gartenau vorerst die aktuelle Größe beibehalten“, bestätigte er auf Anfrage. In der Folge bedeutet das, dass der Ausweichladen nicht mehr umgesetzt wird, der Salinenplatz unbebaut bleibt. Indes gibt es Bestrebungen, in der Nachbargemeinde Bischofswiesen aktiv zu werden und dort einen weiteren Discounter zu bauen.

kp

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