Für jeden die passende Wohnung

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Florian Brunner, Geschäftsführer im Wohnbauwerk Berchtesgadener Land: „Familien mit Kindern und Jugendlichen sind bei uns gern gesehen.“

Berchtesgaden - Wer im Landkreis auf Wohnungssuche ist, wendet sich häufig an das Wohnbauwerk. Über 1190 Wohnungen befinden sich in dessen Bestand.

Wer im Landkreis auf Wohnungssuche ist, wendet sich häufig an das Wohnbauwerk im Berchtesgadener Land. 1190 Wohnungen befinden sich in dessen Bestand. „Familien mit Kindern und Jugendlichen sind bei uns gern gesehen“, sagt Geschäftsführer Florian Brunner.

Der Auftrag des Wohnbauwerks, bei dem der Landkreis und der Markt Berchtesgaden zu 40 und zu 30 Prozent beteiligt sind: Einer breiten Bevölkerungsschicht ein Dach über dem Kopf zu bieten. Florian Brunner weiß wovon er spricht. Seit drei Jahren ist er Geschäftsführer und hat schon viele Familien kommen und gehen sehen. Die vom Wohnbauwerk betreuten Wohnungen liegen im Berchtesgadener Talkessel, darüber hinaus in Bayerisch Gmain und in Bad Reichenhall. „Bei uns wohnen Menschen aus jeder Bevölkerungsschicht“, sagt Brunner. Natürlich ist das Wohnbauwerk als Vermieter aber vor allem auch deshalb attraktiv, weil die Preise häufig unter dem Durchschnitt liegen. Je nach Ausstattung und Lage der Wohnung liegt der Quadratmeterpreis bei etwa drei bis sieben Euro. Neben dem eigenen Wohnungsbestand sind es 800 weitere Objekte, die das Wohnbauwerk fremdverwaltet. „In den letzten zehn Jahren haben wir viel Geld investiert“, weiß Brunner. 35 Millionen sind in den Wohnungsbestand geflossen. In den nächsten acht Jahren werden weitere zwölf Millionen Euro investiert werden. Und in Bayerisch Gmain wird voraussichtlich eine weitere Anlage – „barrierefrei“ – gebaut.

20 Wohnungen, drei Millionen Euro Investitionskosten. Florian Brunner sagt, dass das Thema Barrierefreiheit in der Zukunft noch eine wichtige Rolle spielen wird. Wer auf das Wohnbauwerk zukommt, um eine Wohnung zu suchen, durchläuft immer den gleichen Prozess. Zuerst steht die Wohnungsbesichtigung an. Besteht tatsächliches Interesse, gilt es, sich um die Wohnung offiziell zu bewerben. Das Wohnbauwerk bietet freifinanzierte Wohnungen und Sozialwohnungen an – für alle Schichten sei da etwas dabei. „Über 300 Kinder und Jugendliche wohnen bei uns“, sagt Brunner stolz. Die, die es häufig schwer haben, ein Dach über dem Kopf zu finden, seien gern gesehen, sagt er. Wohnungen würden oftmals nach Dringlichkeit vergeben. „Es ist also durchaus so, dass besondere Anliegen berücksichtigt werden und man in der Liste nach oben rutscht.“ Wenn der Vermieter etwa Eigenbedarf angekündigt hat, so wie im Fall von Tamara Lütkemöller, würde das Wohnbauwerk handeln. „Natürlich nur dann, wenn Wohnungen frei sind“, sagt Brunner.

Zurzeit sei es besonders wichtig, sich zeitnah zu bewerben. Günstige Wohnungen seien begehrt. Hinzu kommt: „Momentan sind wir komplett belegt.“ Aber das könne sich ganz schnell ändern. In der Regel ziehen pro Jahr zwischen 80 und 100 Familien ein und aus.

kp

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