Eindringliche Warnung der Polizei Berchtesgaden

Letztes Mittel: Jäger dürfen wildernde Hunde schießen

Berchtesgaden - Am Sonntag wurde ein wildernder Hund entdeckt, der ein Reh riss. Die Polizei nimmt das zum Anlass, um Hundehalter erneut zu sensibilisieren. 

Ein örtlicher Jäger teilte der Polizei mit, dass am Sonntagnachmittag ein schwarzer Hund mit mittellangen Haaren und einem gelben Halsband oder Marke, in der Engedey bei Berchtesgaden ein Reh gerissen hat. Ein zufällig vorbeikommender Mann konnte dies beobachten und den Hund verscheuchen.

Mahnung an alle Hundehalter

Für jeden Hundehalter sei es wissenswert, meint die Polizei, dass ein Jagdschutzberechtigter nach der Gesetzeslage nicht nur berechtigt, sondern auch verpflichtet ist, wildernde Hunde zu töten. Dies sei jedoch immer das äußerste Mittel, wenn alle Ermahnungen nicht fruchteten, und die Jäger würden dies bestimmt nicht als angenehme Aufgabe empfinden. 

Zu vermeiden sei eine solche Reaktion gar leicht, nämlich wenn Hundehalter im Bewusstsein der Verantwortung für die ihnen anvertrauten Tiere auf diese Acht geben und sie nicht durch ihren angeborenen Jagdinstinkt in gefährliche Situationen geraten lassen.

Pressemeldung Polizeiinspektion Berchtesgaden

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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