Horst Seehofer besichtigte UN-Klimaprojekt

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Der Bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer (Mitte hinten) besuchte in Berchtesgaden auch das im Schülerforschungszentrum Berchtesgadener Land Station machende Klimamobil des UN-Bildungsprojekts „klima on…s’cooltour“.

Berchtesgaden - Horst Seehofer machte auch Station beim Klimamobil in Berchtesgaden. Beim Ministerpräsidenten wurde dabei der Entdeckerdrang geweckt:

Auch der Bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer machte während seines Rundgangs Station beim Klimamobil des UN-Bildungsprojekts „klima on…s’cooltour“ – und zeigte sich vom Angebot angetan. Junge Menschen sollen hier zum sparsamen Umgang mit den zur Verfügung stehenden Ressourcen bewegt werden. Die Bildungsinitiative steht unter der Schirmherrschaft von Bildungsministerin für Bildung und Forschung, Prof. Dr. Annette Schavan.

Im Schülerforschungszentrum Berchtesgadener Land werden künftig Kinder und Jugendliche forschen. „Der Forscher- und Entdeckerdrang der Kinder und Jugendlichen muss geweckt werden“, sagte Horst Seehofer während seines Besuchs. Und auch im Klimamobil tüftelten Nachwuchsforscher der vierten Klasse der Grundschule Berchtesgaden zusammen mit Pädagogen des Klimamobils an Phänomenen dieser Welt. „Wie schmelzen Eisberge?“, hieß es etwa. Oder: „Was bedeutet der Treibhauseffekt?“ Antworten suchten die Jugendlichen selbst. Dazu schlüpften die angehenden Wissenschaftler in weiße Forscherkittel und starteten virtuell, in absoluter Dunkelheit, in den Weltraum.

Aus der Perspektive der Astronauten beobachteten die Schüler unter anderem, wie sich Wolken bilden oder Hurrikans entstehen können. Die Weltall-Reise wurde von einem Film-Beitrag über den Start des amerikanischen Space Shuttles begleitet. Bis eine bedrohliche Warnung über die Leinwand flimmerte: „Die Erde hat Fieber“. Grund genug für die Berchtesgadener Grundschüler, nun selbst Hand an Experimente anzulegen. In verschiedenen Versuchen konnten die Forscher bekannten Wetterphänomenen nachgehen und direkte Auswirkungen auf den Klimawandel erfahren. Das Klimamobil richtet sich speziell an die dritte und vierte Jahrgangsstufe der Grundschule. Die Klassen 5 bis 13 gehen gemeinsam mit Umweltpädagogen der Germanwatch- Klimaexpedition mit Hilfe von Live-Bildern aus dem All dem Klimawandel auf den Grund.

„Das Konzept des Klimamobils basiert auf dem „entdeckenden Lernen“ und arbeitet nach dem Prinzip „begeistern statt belehren“, so Prof. Dr. Wilfried Huber, Extraordinarius i. R. der TU München und wissenschaftlicher Berater des „iibk Institut für innovative Bildungskonzepte“, dem Anbieter und Organisator der s’cooltour. Das Bildungskonzept „klima on… s’cooltour“, das auch Lehrerfortbildungen anbietet, wurde von der Jury des Nationalkomitees der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ zum zweiten Mal in Folge als offizielles Dekade-Projekt ausgewählt. Seit dem Startschuss im März 2008 machte die „s’cooltour“ Halt an etwa 2.000 Schulen und erreichte damit über 95.000 Schüler und Lehrer.

kp

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