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„Historisches“ Ergebnis für Forstbetrieb

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Berchtesgaden - Die Forstbetriebe Berchtesgaden konnten einen deutlichen Gewinnsprung und gute Erfolge beim Kampf gegen den Borkenkäfer erreichen.

Die Holzpreise befinden sich derzeit auf „hohem, konstantem Niveau“, so Dr. Daniel Müller, Leiter des Forstbetriebes Berchtesgaden bei den Bayerischen Staatsforsten. So liegt der Gewinn im Jahr 2011 bei 1,57 Millionen Euro. Das entspricht einer Steigerung um nahezu 50 Prozent im Vergleich zum Ergebnis des Vorjahres. 2009 musste man noch einen Verlust in Höhe von 810.000 Euro ausweisen. „Mit dem diesjährigen Ergebnis sind wir sehr zufrieden“, so Müller. Die positiven Zahlen sind vor allem auf die Holzpreisentwicklung zurückzuführen, die momentan nur den Weg nach oben kennt. Und auch in Sachen Borkenkäfer war man im Forstbetrieb Berchtesgaden nicht untätig.

Der Forstbetrieb Berchtesgaden umfasst eine Gesamtfläche von 28.400 Hektar, wobei die Holzbodenfläche 22.500 Hektar entspricht. „Der jährliche Holzzuwachs liegt planmäßig bei 143.000 Festmetern pro Jahr“, so Müller, wobei der Einschlag deutlich niedriger angesiedelt ist. Im Jahr 2011 lag der Holzeinschlag bei 100.000 Festmetern, viel Wald bleibt unberührt. „Wesentlich mehr werden wir auch in Zukunft nicht verarbeiten.“ Die Devise, nachhaltig zu wirtschaften, soll auch künftig beibehalten werden und so sieht sich Müller mit dem Forstbetrieb Berchtesgaden auf einem guten Weg, auch weiterhin dem eigenen Motto gerecht zu werden. Ein Großteil des unberührten Waldes befindet sich in Regionen, „wo wir wirtschaftlich nicht arbeiten wollen und können“, so Müller. Die dort wachsenden Bäume dienen dann etwa zur Verhinderung von Steinschlägen oder zur Lawinenvermeidung.

kp

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