Großes Interesse am Ferienprogramm des Nationalparks

 Einmal Natur statt Smartphone

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230 Kinder und Jugendliche haben an 14 Veranstaltungen des diesjährigen Ferienprogramms des Nationalparks Berchtesgaden teilgenommen.

Berchtesgaden - Unter dem Motto „Bunte Vielfalt“ fanden in den Sommerferien spannende Veranstaltungen der Nationalparkverwaltung statt. 230 Kinder und Jugendliche haben an insgesamt 14 Veranstaltungen teilgenommen. Finanziert wurden die Programme aus Mitteln der „Dr. Heinz und Maria Loewe-Stiftung“.

Zahlreiche externe Experten ergänzten das umfangreiche Angebot. „Kurz nach Versand der Programme an die Grundschulen waren sämtliche Veranstaltungen ausgebucht. Auch wenn wir uns über diese riesige Nachfrage sehr freuen, stellt sie für uns personell eine große Herausforderung dar“, so Andrea Heiß, Leiterin des Sachgebiets Umweltbildung. 

Mehrere Veranstaltungen wurden aufgrund der großen Nachfrage doppelt angeboten. Jeden Freitagvormittag in den Sommerferien waren Kinder zwischen fünf und zwölf Jahren zum Forschen und Werken in das Bildungszentrum am Nationalparkzentrum „Haus der Berge“ in Berchtesgaden eingeladen. Die Kinder begaben sich auf eine Reise in die spannende Welt der Bestäuber, erforschten die Vielfalt heimischer Pilze, erkundeten das Thema Wasser sowie alte Gemüse- und Obstsorten im hauseigenen Garten. Begeistert gestalteten sie ihr eigenes T-Shirt mit selbst hergestellten Pflanzenfarben und zeigten ihr Können im Umgang mit Kompass und Karte.

Zu fünf Sonderveranstaltungen waren mehrere Experten eingeladen, welche die Kinder mit ihrer Begeisterung und Fachkompetenz in den Bann zogen. Stefan Huber von der Musik-Werkstatt baute einfache Musikinstrumente und ermunterte die Teilnehmer zum gemeinsamen Musizieren. Mit den Mitarbeitern von Südwind Salzburg begaben sich die Kinder auf die Spur des Kakaos und lernten den langen Weg der Schokolade bis in unsere Supermärkte kennen. Sinan von Stietencron drehte mit seiner Gruppe Slow-Motion Filme und ließ Naturmaterialien lebendig werden. 

Zusätzlich zu den Angeboten im Bildungszentrum waren die Kinder eingeladen, den Nationalpark zu erkunden. Auf der Ragert-Alm zeigte ihnen Sonja Sauter das schöne aber anstrengende Leben einer Sennerin und Wildtierexperte Jochen Grab begab sich mit den Kindern auf Spurensuche ins Klausbachtal. Finanziert wurde das Ferienprogramm auch in diesem Jahr aus Mitteln der „Dr. Heinz und Maria Loewe-Stiftung“. Klaus Gerlach von der Stiftungsverwaltung besuchte den Abschlussabend des Mediencamps, bei dem die Kinder ihren selbstproduzierten Film präsentierten. „Dank der großzügigen Unterstützung durch die Stiftung ist es uns möglich, ein so ansprechendes und umfangreiches Programm bieten zu können und den Kindern zielgruppengerecht nicht nur den Nationalpark, sondern auch wichtige Umweltschutz-Themen näher zu bringen“, bedankt sich Andrea Heiß bei der Stiftung.

Pressemitteilung der Nationalparkverwaltung Berchtesgaden

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