Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Im Schwarzbuch 2016

Kostenexplosion: Bund der Steuerzahler kritisiert Bau auf Obersalzberg

Archivfoto aus dem Jahr 2007: Ein nicht fertiggestellter Stollen der Bunkeranlage des NS-Dokumentationszentrums am Obersalzberg bei Berchtesgaden.
+
Archivfoto aus dem Jahr 2007: Ein nicht fertiggestellter Stollen der Bunkeranlage des NS-Dokumentationszentrums am Obersalzberg bei Berchtesgaden.

Berchtesgaden/Obersalzberg - Nun veröffentlichte der Bund der Steuerzahler erneut sein Schwarzbuch. Darin werden Geldverschwendungen durch die öffentliche Hand kritisiert.

Mit im Schwarzbuch dabei ist in diesem Jahr auch der geplante Erweiterungsbau am NS-Dokumentationszentrum Obersazburg. Eine unrühmliche Ehre! 

An Adolf Hitlers einstigem Urlaubsdomizil im Berchtesgadener Land soll unter anderem ein 35 Meter langer Stollen gegraben und erschlossen werden, um den Besuchern ein Rundgang durch die alten SS-Bunker zu ermöglichen. 

Schwarzbuch 2016/17

Jährlich besuchen rund 160.000 Menschen die Ausstellung - Tendenz steigend. Daher soll die Anlage nun erweitert werden, um das hohe Besucheraufkommen auch in der Hauptsaison besser bewerkstelligen zu können. 

Kostenexplosion um 46 Prozent

Der Bund der Steuerzahler Bayern e.V. (BdSt) kritisiert nun jedoch, dass die Kosten für die Erweiterung bereits in der Planung explodiert seien. 

Ursprünglich wurden 14,6 Millionen Euro geschätzt, nun sei die Kostenschätzung auf 21,35 Millionen Euro gestiegen. Barrierefreiheit, Brandschutz und Lüftungstechnik führten zur Kostensteigerung. 

Dennoch gab der Haushaltsausschuss des Landtags grünes Licht für den Bau. 

Der BdSt glaubt, dass letztlich die Steuerzahler "die Leidtrageneden  der massiven Kostenexplosion" sein werden. "Es bleibt zu hoffen, dass es doch noch gelingen wird, Einsparungen bei den Baukosten der 'Dokumentation Obersalzberg' zu realisieren", heißt es im Schwarzbuch. 

Zehn krasse Fälle

Hier wird in Bayern Steuern verschwendet: Der Bund der Steuerzahler deckt zehn krasse Fälle auf. 

Kommentare