Berchtesgaden: Kandidaten stellen sich vor

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Franz Rasp wird von Michael Koller herausgefordert.
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Berchtesgaden - Gut zwei Wochen vor der Kommunalwahl beziehen die einzelnen Kandidaten Stellung. BGLand24 hat in Berchtesgaden nachgefragt, was gut läuft oder verbessert werden könnte.

Die Kandidaten:

Franz Xaver Rasp, CSU (amtierend): 41 Jahre, verheiratet, drei Kinder, Diplom Bauingenieur, seit 2008 Bürgermeister.

Michael Koller, FWG: 37 Jahre, Schreiner, Fachlehrer an der Realschule im Rupertiwinkel

Was läuft gut in Berchtesgaden?

Rasp:

  • Hohes Ehrenamtliches Engagement bei Feuerwehr, in den Vereinen und im sozialen Bereich
  • Positive Aufbruchstimmung im Markt mit dem neuen Hotel Edelweiß und der neugestalteten Fußgängerzone
  • Jugend – und Seniorenarbeit mit dem Werk 34 erfolgreich neu aufgestellt
  • Bestandsgarantie für die Grundschule Oberau
  • Gemeindefinanzierte zusätzliche Intensivierungsstunden in Grund- und Mittelschule eingeführt
  • Bürgerinformation und Bürgerbeteiligung (z.B. Edelweiß) etabliert
  • Bürgerservice mit neuem Bürgerbüro und Bürgermeistersprechstunden außerhalb der Regelarbeitszeit
  • Trendwende bei der Neuverschuldung geschafft, wir zahlen seit vier Jahren Schulden zurück
  • Gute, sachorientierte Zusammenarbeit im Gemeinderat über Parteigrenzen hinweg

Koller: Berchtesgaden ist eine wunderbare Gemeinde – die schöne Landschaft und das Miteinander der Bürgerinnen und Bürger verkörpert ein echtes Gefühl von Heimat. Bei der Kommunalwahl am 16. März geht es um die Zukunft Berchtesgadens. Um diese erfolgreich zu gestalten, müssen wir weiterhin verantwortungsvoll mit unseren Ressourcen umgehen.

Michael Koller

Menschlichkeit steht für mich unverrückbar im Mittelpunkt des gemeindlichen Miteinanders. In den Bereichen Kinder- und Seniorenbetreuung, Barrierefreiheit und Inklusion haben unsere Vorgänger und wir einiges erreicht – jedoch sehen wir Freien Wähler Berchtesgaden weiteren Handlungsbedarf.

Auch das ehrenamtliche Engagement, sei es bei den Rettungsdiensten, beim Sport, bei den Brauchtumsvereinen oder den kirchlichen Einrichtungen, ist für Berchtesgaden sehr prägend. Gemeinschaft braucht die Mitwirkung jedes Einzelnen – hier sehe ich eine wesentliche Stärke Berchtesgadens.

Was würden Sie ändern?

Rasp:

  • Bildung weiter als Schlüsselthema: „Kurze Beine – kurze Wege“. Kampf um den Erhalt der Grundschule Au und Sanierung des Schulgebäudes, weiter gemeindefinanzierte Intensivierungsstunden an Grundschule und Mittelschule
  • Optimierung der Kinderbetreuung
  • bedarfsgerechter Neubau einer Kinderkrippe, Erweiterung des Kindergartens mit neuen Möglichkeiten von Inklusion und Integration, kostenfreie Deutschkurse
  • Seniorenarbeit weiter stärken und mit den Nachbargemeinden besser vernetzen
  • Jugendarbeit mit den Nachbargemeinden vernetzen
  • Ehrenamt unterstützen
  • Verschuldung der Gemeinde abbauen
  • Die Gemeinde als Dienstleister weiter stärken und wie einen Wirtschaftsbetrieb führen
  • Strukturreformen in der Gemeindeverwaltung etablieren
  • Strategische Planungswerkzeuge und Projektmanagement bei Investitionen und Bestandserhalt weiter vorantreiben
  • Den über Jahrzehnte aufgelaufenen Sanierungsstau weiter abarbeiten, insbesondere durch Straßen- und Brückeninstandsetzungen und Gebäudesanierungen
  • Hochwasserschutz weiter verbessern
  • Weiterer Ausbau der Breitbandversorgung
  • Geringer Landschaftsverbrauch
  • Gemeinsame Flächennutzungsplanung der fünf Gemeinden
  • Bezahlbaren Wohnraum schaffen
  • Bedarfsorientierte Neuausweisungen
  • Strukturdiskussion im Tourismus um fit zu werden für die Zukunft
  • Zusammenarbeit im Talkessel: Ein starkes Berchtesgaden im Verbund der 5 Gemeinden – Berchtesgaden als Motor für eine engere Kooperation
Franz Rasp

Koller: Wahlen bringen immer auch Chancen für Veränderungen. Chancengleichheit für alle Berchtesgadenerinnen und Berchtesgadener ist mir ein Herzensanliegen.

Dafür braucht es eine zukunftsfähige und nachhaltige Haushalts- und Finanzwirtschaft. Die Bündelung aller touristischen Leistungsträger im Talkessel, um ein einheitliches, leicht überschaubares und qualitativ hochwertiges Angebot bieten zu können, wird eine zentrale Herausforderung der kommenden Jahre werden, die wir Freien Wähler aktiv angehen werden.

Hier geht's zu den Listen für den Berchtesgadener Gemeinderat!

Das Potential unserer Gemeinden im Talkessel, besonders in den Bereichen Tourismus, Energieeinsparung, sowie moderner Infrastruktur (z. B. schnelles Internet, günstige Verkehrsanbindung), muss besser aktiviert werden. Unser Ziel ist es, dafür die Voraussetzungen zu schaffen. Nur so können für kommende Generationen in unserer Heimat attraktive und nachhaltige Lebens- und Arbeitsbedingungen geschaffen werden.

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