Der Umbau startet ab sofort 

Berchtesgadener Pfarramt wird für 1,5 Millionen Euro grundsaniert

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1,5 Millionen Euro wird die Erzdiözese in das Pfarramt investieren.

Berchtesgaden – Das Pfarramt von Berchtesgaden muss grundlegend saniert werden. Die Arbeiten beginnen ab sofort. Ein siebenstelliger Betrag, rund 1,5 Millionen Euro soll investiert werden, um das Gebäude auf den neuesten Stand der Technik zu bringen.

Vor allem im Winter verliert das Haus viel Wärme, was auch daran liegen mag, dass die Fenster veraltet sind. Ein kompletter Austausch wird nun erfolgen, darüber hinaus soll die gesamte Haustechnik erneuert werden. Die Telefontechnik erfüllt nicht mehr modernen Standards. Die alten Telefone wurden erst im vergangenen Jahr durch Ersatzgeräte ausgetauscht. 

Geplant ist auch, das Haus barrierefrei zu gestalten. Bislang scheitern beeinträchtigte Besucher bereits vor der Pforte an den Treppen, die zum Büro führen. Das Pfarramt wird in Zukunft außerdem Warmwasser über das Fernwärmenetz des Biomasseheizkraftwerks in Schönau am Königssee beziehen. 

Während des Umbaus ist die komplette Mannschaft in einem anderen Gebäude untergebracht. Der Auszug erfolgte in den letzten Wochen. Auch Pfarrer Dr. Thomas Frauenlob, der aktuell im Pfarramt seine Wohnung hatte, hat für den Übergang eine neue Bleibe bekommen. Die

Pfarramt-Mitarbeiter beziehen die Räume des ehemaligen Caritas-Gebäude

, das sich neben dem Pfarrheim befindet. Bis Ende 2018 möchte man mit den Hauptarbeiten fertig sein. Verwaltungsleiter Michael Koller rechnet mit rund 1,5 Millionen Euro, die die Erzdiözese München-Freising investieren muss.

Kilian Pfeiffer

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